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15.08.2007 
Analyse

Merrill Lynch senkt Deutsche Bank von „Buy“ auf „Neutral“

dpa-afx LONDON. Merrill Lynch hat die Aktie der Deutschen Bank von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Ein Kursziel wurde nicht genannt. Die Märkte befänden sich in einer schwierigeren Situation als noch vor kurzem gedacht, schrieb Analyst Stuart Graham in einer Studie vom Mittwoch. Zwar dürfte sich die Deutsche Bank dank ihres ausgezeichneten Risikomanagements gegen die wahrscheinlich anhaltenden Kreditmarktturbulenzen weitgehend abschirmen, allerdings sei dies bereits in einem hohen Maß im Aktienkurs berücksichtigt.

Zudem deute der Stillstand im Abcp-Markt (Asset-backed Commercial Papers) auf eine signifikante Anspannung des Finanzsystems hin. Derzeit sieht Graham keine Anzeichen für eine Beruhigung der Situation. Der Analyst macht sich ebenfalls Gedanken über mögliche weitere negative Nachrichten aus dem deutschen Bankenmarkt. Zudem habe sich der Kurs der Deutschen Bank in den jüngsten Turbulenzen noch relativ gut gehalten und sei damit nun anfälliger als andere Finanztitel. "Bei einer Erholung des Marktes haben andere Papiere mehr Aufholpotenzial", schrieb Graham.

Gemäß der Einstufung "Neutral/Low Volatility Risk" geht Merrill Lynch davon aus, dass die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten einen Gesamtertrag aus Kursgewinn und Dividende von null bis zehn Prozent abwerfen wird. Dies gilt für Werte, die eine niedrige bis mittlere Kursschwankungsbreite aufweisen.

Analysierendes Institut Merrill Lynch & Co..

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