0 Bewertungen
06.01.2009 
Analyse

Merrill Lynch senkt Metro auf „Underperform“

dpa-afx LONDON. Merrill Lynch hat Metro von "Buy" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber bei 27,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 29,11 Euro). Die Einzelhandelsaktien seien ihrem Ruf als defensive Werte in den letzten sechs Monaten gerecht geworden, schrieb Analyst John Kershaw in einer Branchenstudie vom Dienstag. Allerdings sei die derzeitige Überbewertung von 40 Prozent im Vergleich zum Gesamtmarkt nicht zu halten.

Die Inflationsrate für Lebensmittel dürfte fallen, was die Gewinne und Umsätze der Einzelhandelsunternehmen belasten werde, fuhr der Merrill-Lynch-Experte fort. Metro habe die größten Risiken in der Branche. Es sei ein Rückgang des Gewinns vor Steuern und Zinsen in Höhe von 3,5 bis vier Prozent in diesem Jahr zu erwarten. Der Analyst verwies als Belastung zudem auf möglichen Gegenwind von der Währungsseite und eine höhere Abhängigkeit von in Zentraleuropa erwirtschafteten Gewinnen. Seiner Meinung nach zählt diese Region zu den Gebieten, die weltweit am wenigsten wirtschaftlichen Spielraum besitzen.

Die mit "Underperform" eingestuften Aktien sind laut der Investmentbank Merrill Lynch die unattraktivsten in ihrem Bewertungshorizont.

Analysierendes Institut Merrill Lynch & Co.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Blogkommentare zu diesem Artikel

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Gefährliches Spiel der amerikanischen Bankenretter  Artikel in Merkliste

09.07.2009 von Rolf Benders

Kein Vorbild für Europa: Die USA sparen ihre Bad Bank voreilig zusammen und gehen so ein hohes Risiko ein. Kommentar

Breakingviews

Ford braucht mehr Eigenkapital  Artikel in Merkliste

06.07.2009 von Antony Currie (breakingviews.com)

Der Autobauer Ford ist um einen staatsfinanzierten Konkurs herumgekommen und gewinnt wieder Marktanteile. Aber seine Schuldenlast ist nach wie vor erdrückend, anders als bei General Motors, wo nach schnellen Konkursverkäufen inzwischen deutlich weniger Schulden zu Buche stehen. Eine Kapitalerhöhung würde zwar das Ergebnis pro Aktie verwässern, könnte Ford aber helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Kommentar

HANDELSBLATT ANALYSTENCHECK

NAME EINSTUFUNG  DIFFERENZ
RHODIA  buy k.A.
INBEV  neutral +0.07%
FIELMANN AG  buy +16.53%
HOCHTIEF AG  buy +30.81%
TUI AG  sell +6.89%
FIELMANN AG  neutral +7.90%
LEGAL & GENERAL...  buy +88.28%
COMPAGNIE DE ST-GOBAI...  neutral +13.74%
ALSTOM  buy +22.94%
E.ON AG  neutral +7.48%
Anzeige