0 Bewertungen
11.09.2007 
Analyse

Sal. Oppenheim hebt Merck auf „Strong Buy“

Frankfurt (dpa-AFX) – Sal. Oppenheim hat die Aktie von Merck nach positiven Ergebnissen einer Phase-III-Studie für das Krebsmedikament Erbitux von "Buy" auf "Strong Buy" hochgestuft. Den fairen Wert erwägt Analyst Peter Düllmann von derzeit 116,00 Euro um fünf bis 6 Euro anzuheben, wie er in einer Studie am Dienstag schrieb.

Die Aktie werde hochgestuft, nachdem "Erbitux Wirksamkeit bei Lungenkrebs (Nsclc) zeigt", schrieb Düllmann weiter. Das Ergebnis des zweiten Quartals habe von operativer Stärke gezeugt, während zugleich die Integration der übernommenen Schweizer Serono fortgeschritten sei. "Wir gehen davon aus, dass das Flüssigkristall-Geschäft (LC) weiterhin eine starke Entwicklung aufweisen wird, während das Pharmageschäft von Synergien und operativer Stärke getrieben werden sollte, beispielsweise durch Rebif und Erbitux." Diese Medikamente dürften durch eine optimierte Forschungs- und Entwicklungsstruktur des Konzerns weitere Erfolge verbuchen und möglicherweise von einer möglichen Reinvestition von Mitteln aus dem Verkauf der Generika-Sparte profitieren.

Der Analyst verwies zudem darauf, dass die Merck-Aktie derzeit mit einem Abschlag zum Pharmasektor gehandelt werde, obwohl das Unternehmen ein ausgezeichnetes Wachstum verzeichnen dürfte.

Gemäß der Einstufung "Strong Buy" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um mindestens 20 Prozent zulegen wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Der Preis des Zögerns  Artikel in Merkliste

01.12.2008

Was mit der BayernLB geschehen ist, dürfte als die teuerste Wahlkampfhilfe der Republik in die Geschichte eingehen. Kommentar

Breakingviews

Nur wer mitmacht, kann gewinnen  Artikel in Merkliste

30.11.2008 von Fiona Maharg-Bravo und Rachel Sanderson, breakingviews.com

Die Lufthansa ist immer noch im Rennen um einen Anteil von zwanzig Prozent an Alitalia – was auch immer aus dem italienischen Carrier einmal werden wird. Aber jetzt initiiert die deutsche Fluggesellschaft in Norditalien ihre eigene Fluglinie und sagt, dies schließe eine Alitalia-Investition nicht aus. Doch es auf eigene Faust zu versuchen, könnte die bessere Option sein. Kommentar

HANDELSBLATT ANALYSTENCHECK

NAME EINSTUFUNG  DIFFERENZ
INFINEON TECHNOLOGIES...  buy +48.37%
BALDA AG  neutral +53.85%
PREMIERE AG  sell -50.74%
INFINEON TECHNOLOGIES...  buy +404.45%
INFINEON TECHNOLOGIES...  buy +83.98%
COMMERZBANK AG  neutral +34.26%
ARCANDOR AG  neutral +11.11%
CONTINENTAL AG  sell -15.75%
DAIMLER AG  neutral +31.29%
PORSCHE AG  buy k.A.
Anzeige