Außerdem soll eine zusätzliche Dosis Koffein den Geschmack der Kunden treffen. Denn Eiskaffee mit Vanille-, Karamell- und Schokogeschmack wird wahrscheinlich bald genauso auf der Karte stehen wie Gourmetkaffees. McDonald?s hat es mit seinen McCafés bereits vorgemacht: Die fachgerecht aufgebrühten Milchkaffees in Kaffeehausatmosphäre à la Starbucks
kommen bei den Kunden so gut an, dass in den nächsten zwei Jahren alle Filialen mit McCafés ausgerüstet werden sollen. McDonald?s hofft auf ein Umsatzplus von einer Mrd. Dollar jährlich. Auch bei Burger King werde man das Geschäft mit frischem statt Pulverkaffee weiter ausbauen, erklärte Marketingchef Russ Klein vor kurzem auf einer Analystenkonferenz.
Ein weiteres Kaufargument ist für viele Analysten Burger Kings Expansionspotenzial. Obwohl das Unternehmen die zweitgrößte Burger-Kette der Welt ist, besitzt Marktführer McDonald?s rund dreimal so viele Filialen. Pete Najarian, einer der wichtigsten Wertpapierhändler an der Wall Street, lobt: "Burger King hat noch reichlich Platz zu wachsen."
Und die entsprechenden Pläne sind bereits abgesegnet: Zum ersten Mal seit sechs Jahren will Burger King in diesem Geschäftsjahr mit 300 zusätzlichen Restaurants mehr Filialen neu eröffnen als alte schließen. Viele der bestehenden sollen renoviert, modernisiert sowie rund um die Uhr geöffnet werden. Vor allem in Deutschland, Spanien, Italien und der Türkei will Burger King expandieren.
Dafür gibt es Lob von Expertenseite: Jeffrey Bernstein, Analyst bei Lehman Brothers,
erwartet im internationalen Geschäft ein stärkeres Absatzwachstum als in den USA und "beträchtliche Chancen". Er schätzt, dass der Kurs in einem Jahr bei 32 Dollar liegt, also etwa ein Viertel höher als zurzeit.
