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22.03.2007 
Analyse

State Street: Interesse institutioneller Investoren an Hedge-Fonds steigt

dpa-afx BOSTON. Institutionelle Investoren interessieren sich laut einer Studie von State Street zunehmend für Hedge-Fonds. Mehr als die Hälfte der Befragten habe angegeben, ihre Kontrollgremien befassten sich jetzt stärker mit Investitionen in diese speziellen Fonds als vor zwölf Monaten. Dies ergebe ihre dritte Hedge-Fonds-Studie unter institutionellen Anlegern mit einem Vermögen von über einer Billion Dollar, teilte der Finanzdienstleister State Street Corporation am Donnerstag mit.

"Die überwiegende Mehrheit der Investment Boards sieht Hedge-Fonds als eine sinnvolle Ergänzung bei der Strukturierung ihrer Anlagen", sagte Gary Enos, Executive Vice President und Leiter von State Streets Geschäftsbereich Alternative Investments.

Die Umfrage belege auch, dass der Anteil alternativer Anlageformen beträchtlich gestiegen sei, hieß es weiter. Nur vier Prozent der Befragten hielten keine Investitionen in Hedge-Fonds - im vergangenen Jahr seien es noch 16 Prozent gewesen. Zudem setzten alle Befragten bereits auf Finanzinvestoren. Allerdings hätten die Folgen der jüngsten Hedge-Fonds-Debakel für institutionelle Portfolios bei den Kontrollgremien von über der Hälfte der Anleger zu Forderungen nach einem strikteren Risikomanagement geführt.

Auch schauten die institutionellen Anleger mehr als bisher auf die Gebühren von Hedge-Fonds. Diese würden noch vor dem Risiko schlechter Presse und Anlageverlusten als wichtigsten Hinderungsgrund für eine Investition genannt.

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