dpa-afx NEW YORK. Die UBS
hat AMR von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft. Zwar befänden sich die US-Airlines derzeit wegen der hohen Treibstoffkosten und der schwachen Wirtschaft in Schwierigkeiten, schrieb Analyst Kevin Crissey in einer Studie von Montag. Bei einigen Titeln des Luftfahrtsektors wie etwa den Papiere der Muttergesellschaft von American Airlines, AMR, seien diese Belastungen jedoch bereits eingepreist. Insofern seien die Titel der Fluggesellschaft nun fair bewertet.
In Zeiten finanzieller Schieflagen und erhöhter Schwankungsbreite bei den Treibstoffkosten gestalte sich der Einsatz traditioneller Bewertungsmaßstäbe wie des Kurs-Gewinn-Verhältnisses extrem schwierig, fuhr der UBS
-Experte fort. Um zu beurteilen, ob den US-Fluggesellschaften vor 2009 eine Liquiditätskrise drohe, berechne er deshalb zunächst eine Reihe Erlös- und Kosten-Szenarien ohne Berücksichtigung der Treibstoffkosten. Diese simuliere der Analyst dann separat mit Hilfe statistischer Methoden.
Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS
davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von UBS
erwarteten Marktrendite liegt./
Analysierendes Institut UBS
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