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16.06.2008 
Analyse

UBS senkt AT & T und Verizon auf „Neutral“

dpa-afx NEW YORK. Die UBS blickt inzwischen vorsichtiger auf den US-Telekomsektor und hat wegen der schwachen Wirtschaftsentwicklung und des verstärkten Wettbewerbs auf dem Mobilfunkmarkt die Aktien von AT & T und Verizon von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Qwest sei mit "Neutral" bestätigt worden, schrieb Analyst John Hodulik in einer Studie am Montag. Das zweite Halbjahr werde schwierig, die Konjunktur werde das Mobilfunkgeschäft fundamental gesehen stärker belasten als erwartet. Er rechnet unter anderem verstärkt mit Verlusten im Festnetzbereich und geringeren Werbeeinnahmen im Breitbandgeschäft.

AT & T stufte der Experte auf "Neutral" ab und senkte das Kursziel von 42 auf 39 Dollar. Seine nach unten korrigierten Gewinnschätzungen je Aktie (EPS) berücksichtigten eine stärkere Verwässerung aus den Verkäufen des 3G-iphones sowie die höhere Zahl an gekündigten Telefonanschlüssen und schwächere Werbeumsätze im Breitbandgeschäft. Verizon senkte der Analyst ebenfalls auf "Neutral" und das Kursziel von 41 auf 40 Dollar. Reflektiert werden sollten damit unter anderem die geringeren Margen im Mobilfunkgeschäft im zweiten Quartal 2008 und der verstärkte Wettbewerbsdruck in diesem Bereich in der zweiten Jahreshälfte.

Qwest wurde mit "Neutral" bestätigt und das Ziel von 4,75 auf 4,25 Dollar gesenkt. Das Unternehmen habe erst kürzlich seine Umsatz- und Ebitda-Prognose für 2008 gesenkt, schrieb der Analyst. Zudem habe er nach seinem jüngsten Treffen mit dem Management den Eindruck, dass der wirtschaftliche Druck auf den Massenmarkt zunehme.

Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von UBS erwarteten Marktrendite liegt.

Analysierendes Institut UBS.

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