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02.05.2007 
Überhitzung

Allianz warnt vor Private Equity

Hände weg vom überhitzten Private-Equity-Markt. Diesen Rat für den außerbörslichen Eigenkapitalmarkt gibt Joachim Faber, CEO der Vermögensverwaltungssparte der Allianz, Allianz Global Investors, institutionellen und privaten Anlegern. Er hält den Markt für Beteiligungskapital für überhitzt.

Private-Equity - ein Kartenhaus? Foto: dpaLupe

Private-Equity - ein Kartenhaus? Foto: dpa

pk / rez FRANKFURT. „Die Volumina, die aktuell dort hinein strömen, sind völlig überzogen“, sagte Faber in Frankfurt. Daher sollten Investoren zunächst eine Korrektur am Markt für Beteiligungen abwarten, bevor sie dort Geld anlegen, damit ihre Renditerwartungen nicht enttäuscht würden. Der Chef eines der größten Asset Manager der Welt mit einem verwalteten Vermögen von einer knappen Milliarde Euro rechnet nicht mit einem dramatischen Einsturz an den Märkten, sondern mit einer Normalisierung der Verhältnisse.

Grundsätzlich rät Faber Investoren zu einem strategischen Anteil von 20 bis 30 Prozent an alternativen Investments aus Private Equity, Immobilien und Hedge Fonds, um die Anlagerisiken zu streuen.


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Der Private-Equity-Markt hat im vergangenen Jahr bezüglich der eingesammelten Mittel und auch der Firmenkäufe neue Rekorde aufgestellt. Nach Angaben des Branchenverbandes EVCA wurden allein in Europa rund 90 Mrd. Euro in die Beteiligungsfonds investiert; das macht ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem bisherigen Höchststand im Jahr 2005. Neben den institutionellen Investoren werden zunehmend auch private Anleger von Dachfonds und Vermögensverwaltern angesprochen, wobei die Mindestanlagesummen im Extremfall auf bis zu 1 000 Euro abgesunken sind. Dabei treten auch Gesellschaften auf den Plan, die früher eher auf Immobilien- und Schiffsfinanzierungen spezialisiert waren. In der Regel rechnen sich kleine Investments in die Anlageklasse nach Ansicht von Experten kaum, da hohe Gebühren anfallen.

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