„In Pepsicos Aktienkurs vor der Bilanzlegung war ein absolut perfektes Ergebnis bereits eingepreist“, sagt Bonnie Herzog von Citigroup. Als die Chefetage dann vor steigenden Rohstoffpreisen in den nächsten Quartalen warnte, „rutschte die Aktie deutlich ab. Deshalb ermuntern wir die Anleger, die niedrigeren Preise zum Aufstocken ihrer Positionen auszunutzen.“
Einige Analysten sehen die klaren Worte als weiteres positives Zeichen für Pepsico. „Es ist ganz simpel: Das Zeug, aus dem die Chips und Getränke hergestellt werden, wird teurer, und es ist schwer, diese Kosten an den Endverbraucher weiterzugeben“, sagt Marc Greenberg von der Deutschen Bank.
Immerhin liegt der Aktienkurs derzeit nur etwa fünf Prozent unter dem Fünfjahreshoch von Anfang Oktober – und selbst vorsichtige Analysten setzen Pepsicos Zwölfmonats-Kursziel auf 77 Dollar und mehr an. „Pepsico bleibt eine Aktie mit hoher Qualität, die die besten Voraussetzungen dafür hat, in den kommenden Jahren ein Gewinnwachstum von elf bis zwölf Prozent pro Jahr zu liefern“, lobt Judy Hong von Goldman Sachs.
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Zudem zieht das New Yorker Unternehmen sämtliche Register, um als größter Konkurrent dem Weltmarktführer Coca-Cola auf den Fersen zu bleiben. Deshalb hat Pepsico in diesem Jahr bereits eine Mrd. Dollar für Übernahmen ausgegeben und arbeitet derzeit an weiteren Kooperationen – etwa mit dem Teehaus Lipton und der Kaffeekette Starbucks. Auch die kreativen Köpfe im eigenen Unternehmen arbeiten ständig an neuen Produkten, sagt Bonnie Herzog: „Pepsico hat eine lange Tradition, sich innovative Produkte auszudenken, was vor allem auch auf dem internationalen Markt sehr helfen wird. Durch die Zusammenarbeit mit den Einheimischen kommen dann auch Geschmackssorten auf den Markt, die den Nerv des jeweiligen Landes treffen, was den Pro-Kopf-Verbrauch der Produkte vergrößert.“
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