Der Anlagestratege Nieder mit dem Soli!

Die Steuerpolitik in Deutschland beruht auf Umverteilung. Wer gehofft hat, das die Union das ändert, dürfte spätestens nach dem Parteitag in Köln eines Besseren belehrt worden sein. Warum ist der Staat so gierig?
  • Christoph Bruns
8 Kommentare
Christoph Bruns ist Fondsmanager, Inhaber der Fondsgesellschaft LOYS AG und Kolumnist für Handelsblatt Online.
Der Anlagestratege

Christoph Bruns ist Fondsmanager, Inhaber der Fondsgesellschaft LOYS AG und Kolumnist für Handelsblatt Online.

Die Kanzlerin hat die Katze aus dem Sack gelassen. Wie sie jüngst wissen ließ, kommt die öffentliche Hand nach ihrer Meinung auch künftig nicht ohne die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag aus. Immerhin bereitet sie damit einer erbärmlichen Diskussion um den Soli ein vorläufiges Ende.

Kein Bürger ist über diese Entwicklung überrascht. Man musste nicht Hellseher sein, um den Fortbestand dieser bei seiner Einführung sinnvollen aber zeitlich befristeten Abgabe zur Sanierung der ehemaligen DDR vorherzusehen. Möglicherweise wird der einst als temporärer Zuschlag ins Leben gerufene Soli zu einer permanenten Steuer aufgewertet.

Dem zahlenden Bürger kann es einerlei sein; Deutschland ist ohnehin ein Hochabgabenland ohne Aussicht auf substantielle Entlastung. Im Gegenteil: Mit der Investitionsabgabe und der Finanztransaktionssteuer stehen bereits neue Abgaben vor der Tür. Ärgerlich ist obendrein noch, dass im Deutschen Bundestag keine einzige Partei in der exorbitanten Abgabenbelastung der Bürger ein Problem sieht. Geschuldet ist dieses bedauerliche Phänomen der jahrelangen Sozialdemokratisierung aller im Parlament vertretenen Parteien.

Seit dem schmählichen Untergang des Kommunismus zum Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts ist – nach kurzem Triumphgebrüll in den neunziger Jahren – das gelebte Bekenntnis zu markwirtschaftlichen Prinzipien angesichts des fehlenden zentralverwaltungswirtschaftlichen Menetekels in Deutschland auf dem Rückzug.

Die Bedienung an den üppiger denn je gefüllten Staatströgen und der immer lauter werdende Ruf nach dem Staat übertönen alle marktwirtschaftliche Orientierung. Belege für diese Entwicklung findet man zuhauf, wie Bankenrettungen, Energiewende, Eurorettung, Frauenquote, Nullzinspolitik und dergleichen hinreichend andeuten.

Inhaltlich ist die Beibehaltung des Solidaritätszuschlages nicht zu rechtfertigen. Seit Jahren sprudeln in Bund und Ländern die Steuerquellen äußerst rege. Noch nie waren so viele Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt wie heute.

Rückenwind für die Steuerberater
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8 Kommentare zu "Der Anlagestratege: Nieder mit dem Soli!"

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  • Seien Sie etwas nachsichtiger mit Ihren Mitmenschen, verehrte Andrea,wenn es Ihnen möglich ist, denken Sie "Tat twam asi", das bist DU, wenn Sie es mit ihnen zu tun haben, was allerdings nicht unbedingt notwendig ist, man kann ihnen heute sehr gut aus dem Weg gehen.

    Sie müssen noch nicht einmal Ihre Burg und Wohnung verlassen , um Besorgungen zu tätigen, das Internet macht´s möglich und Aktien können Sie per online-Broking kaufen und verkaufen. lol

  • Besonders lustig fand ich es immer, viele Mitmenschen, die es mit mir zu tun bekamen, ordneten meinen Gendefekt bzw. mich, je nachdem welcher politischen Ideologie sie nahe gestanden hatten, zur extremen Gegenseite ein. Ich bin bis heute ständig entweder rechtsradikal oder ein Kommunist, also quasi ein rechtsradikaler Kommunist. Heute gibt es große Dummschwätzer die ordnen gewisse Ansichten oberflächlich sogar als “rotbraun“ ein, was immer die genau damit meinen bleibt zumeist deren Geheimnis, Hauptsache sie können vermeintlich pauschal abqualifizieren und einen Stempel drauf drücken. Ich kann den Stalins, Pol Pots, Kim jong Uns, Maos, Idi Amins etc. überhaupt nichts abgewinnen, obwohl ich durchaus, nach schlimmsten überwundenen Verhältnissen, eine begrenzte Zeit der “Guillotine“ und “Säuberung“ aus logischen und “macht-hygienischen“ Gründen verstehen würde. Wo kommen wir denn eigentlich hin, wenn man den größten und miesesten Dreckschweinen nicht mal mehr periodisch mit schrecklichster Abschreckung, aus angeblich zivilisatorischer Einsicht heraus, kommen darf?! Mit so einer offenen Einstellung kann man natürlich definitiv kein Gutmensch sein, die denken so etwas noch nicht einmal und tun es einfach, wenn sie erst einmal die Kapo-Mütze tragen dürfen.

  • "Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich."
    [Der gemeine Deutsche ist ein primitiver Untermensch der genetisch gar nicht in der Lage ist dagegen etwas zu unternehmen. Das zeigt auch dieser hirnlose Artikel sehr schön. Der gemeine Deutsche ist aufgrund seiner niederen Rassemerkmale nur dazu geeignet schwächeren Mitmenschen heimtückisch an die Gurgel zu gehen, nach unten zu treten und in vermeintlich schwächerer Position wie ein Wurm vor der Autorität zu kriechen bzw. zu buckeln. Ausnahmen bestätigen dennoch die Regel!
    Ich gehöre selbst dieser niederen Spezies an und habe einen gravierenden Gendefekt, mir bereitet es eine große Wollust nach oben verbal auf die Fresse zu kloppen immer wieder auf die gleiche Stelle und nach gleich bis unten die Menschen zu ignorieren oder die größten Schleimer zu verachten.]
    "Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich."

    Ich verstehe das, es ist immer ein Schock, wenn einem im falschen Moment ein Spiegel vorgehalten wird und man seine eigene häßliche Hackfresse erkennen muss, dann ist der erste Impuls den Spiegel kaputt zu machen und im zweiten Schritt den Spiegelhalter als echt miese Drecksau zu betrachten.
    Ich formulierte lediglich etwas deftiger gemeiner als Winston Churchill, aber der war sicherlich auch total unsachlich!

    “Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“

    “Das ist der größte Vorwurf an die Deutschen, dass sie trotz ihrer Intelligenz und trotz ihres Mutes immer die Macht anhimmeln.“
    Winston Churchill

    Er sagte auch:

    “Besser einander beschimpfen als einander beschießen.“

    “Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, dass immer wieder Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.“
    Winston Churchill

  • Niemals zuvor wurde uns so viel Geld durch die Staatsmafia abgenommen als heute!

    Die Steuerabgaben sind auf Rekord.
    Trotzdem denken die Politikgangster ( Komplizen der internationalen Bankster ) eifrig darüber nach, uns noch mehr auszuquetschen.

    Wo gehen die ganzen Steuern hin?

    Der zweitgrößte Ausgabenposten im Bundeshaushalt ist Zinszahlungen!

    Wer kassiert die ganzen Zinsen bzw. unsere Steuern?

    Bankster und Versicherungen!

    Staaten verschulden sich zu 97% bei Banken und Versicherungen!
    ( Die Versicherungs AGs gehören auch den inter. Bankstern )

    Ist das Finanzamt in wirklichkeit nur ein Inkassobetrieb der internationalen Bankster?

    Sind im Grunde nicht alle Finanzminister nur Zinseintreiber für die internationalen Bankster, die die Menschheit mit ihrem Schuldgeldsystem verschuldet/versklavt haben?

    Wie lange lassen wir und das noch gefallen?

    Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Bilderbergmedien nichts über das Schuldgeldsystem bzw. Geldmonopol der int. Bankster?

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

    Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" bzw. "Das Zwangsgeldsystem Mario Fleischmann", "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" oder "Goldschmied Fabian" suchen.

  • Ich muss ihm überall recht geben. Doch es war noch kein KOMMUNISMUS in der DDR. Schlicht und einfach, es waren die BLOCKPARTEIEN - SED, LDPD und die CDU.
    Sie haben gemeinsam die TOTEN an der Mauer geduldet, Bürger eingesperrt und anschließend verkauft.
    Wo bleibt das Geld von einer der stärksten Wirtschaftsnation. Sendung MAISCHBERGER mit SCHILL usw.. Als er 2. Bürgermeister in Hamburg wurde erhielt er neun Bodygards, eine Kraft nur für seine Termine usw..übernommen vom ehemaligen SPD - Mann. Haben die Politiker denn Verstand verloren?
    Auf in die EDEL-DDR mit der ehemaligen FDJ - Sekretärin MERKEL.
    EDEL sind die Unternehmer!!! Politiker sind - lassen wir es, es weiß ja doch jeder.

  • "Warum ist der Staat so gierig?"

    Ganz einfach!
    Weil verantwortungslose Politiker regieren!

    Das schlimmste was einem Politiker passieren kann, ist dass er in einen hochbezahlten Lobbyisten-Job rutscht. Beispiele dafür aufzuzählen erübrigt sich m.E. zumal die Aufzählung nicht auf einzelne Parteien beschränkt ist.

  • Spezies ist natürlich falsch, Rasse bzw. Volkszugehörigkeit wäre richtig.

  • "Dem zahlenden Bürger kann es einerlei sein; Deutschland ist ohnehin ein Hochabgabenland ohne Aussicht auf substantielle Entlastung. Im Gegenteil: Mit der Investitionsabgabe und der Finanztransaktionssteuer stehen bereits neue Abgaben vor der Tür. Ärgerlich ist obendrein noch, dass im Deutschen Bundestag keine einzige Partei in der exorbitanten Abgabenbelastung der Bürger ein Problem sieht. Geschuldet ist dieses bedauerliche Phänomen der jahrelangen Sozialdemokratisierung aller im Parlament vertretenen Parteien."

    Der letzte Satz ist falsch, es ist eindeutig der Abgabennot, den aufoktroyierten gigantischen Zahlungen nach außen in die EU, Stichwort z. B. Rettungspakete, und nach dem Gusto der USA auch in andere Länder einerseits und andererseits der gierigen Feudalkruste geschuldet. Dafür stehen alle unsere etablierten und gekauften Parteien ein! Immerhin sparen sich Konzerne bei ihren in Deutschland erwirtschafteten Gewinnen, durch Zins-, Lizenszahlungen und Patentgebühren an Tochterfirmen in Steueroasen gigantische und mindestens 100 Mrd. Euro Steuern im Jahr, bei einem angenommenen Steuersatz von 25 %.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich. 

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