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29.10.2007 

Doch wie profitiert man als Privatanleger vom Agrarboom? "Reine Agrarproduzenten mit eigenem Landbesitz gibt es an der Börse kaum, viele Aktien von Agrarzulieferern sind bereits gut gelaufen und damit hoch bewertet", bremst Rohstoffexperte Weinberg etwas die Euphorie. "Und viele Agrarzertifikate enttäuschten oft wegen der Rollverluste", ergänzt er.


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Doch auf lange Sicht sollten sich auch mit breit anlegenden Zertifikaten auf Agrarrohstoffe und mit den Aktien von Agrarzulieferern wie etwa Düngemittelproduzenten, Landmaschinenherstellern und Agrochemieunternehmen sowie den Titeln von Agrarhändlern ordentliche Renditen einfahren lassen. Längere Dürreperioden an der Börse sollten Anleger dennoch nicht ausschließen. Da ist Geduld gefragt.

Bleiben als Risiken noch die biologischen Aspekte, zum Beispiel Rinderwahn und Vogelgrippe. Aus den Medien, aus dem Sinn – lange hat man nichts mehr davon gehört. Doch sollten die Seuchen wieder auf den Titelseiten auftauchen, dann schlägt das auf den Magen von Verbrauchern und Anlegern, auch im Reich der Mitte. "China isst nicht alles ", witzelt Gerald Cesar. Doch auch der Chef der Stuttgarter Vermögensberatung Cesar & Partner sieht – neben dem Gold – im Agrarsektor die besten Chancen für Rohstoffanleger.

Dagegen macht er um die konjunkturabhängigen Industriemetalle lieber einen Bogen. "Da hängt mir noch zu viel Unsicherheit in der Luft", sagt der Schwabe beim Anblick auf die Preiskurve von Kupfer.

Quelle: Wirtschaftswoche, Nr. 43, 22.10.2007

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