Absatzstatistik 2006
Aktienfonds verlieren über acht Milliarden Euro

Im vergangenen Jahr zogen die Anleger netto knapp 8,5 Mrd. Euro aus Aktienfonds ab. Das zeigt die am gestrigen Dienstag vorgelegte Statistik des Investmentverbandes BVI. Die Zahl übersteigt noch das vor zwei Wochen veröffentlichte Minus von 5,6 Mrd. Euro. In dieser Angabe waren vor allem die Milliardenabzüge deutscher Investoren aus dem krisengeschüttelten Fidelity-Fonds „European Growth“ nicht enthalten.

ina FRANKFURT. Die aktuelle Statistik umfasst zusätzlich zu den Absatzzahlen der deutschen Anbieter auch die Verkäufe vieler ausländischer Adressen auf dem hiesigen Markt. Einbezogen sind neben dem internationalen Ableger der US-Gesellschaft Fidelity auch Axa, Credit Suisse, Franklin Templeton, Invesco, M&G, Nordea, Pioneer, SEB, UBS sowie erstmals die deutsche Adresse Sauren.

In der Absatz-Hitliste 2006 führt die Deutsche-Bank-Tochter DWS mit knapp 5,7 Mrd. Euro vor der auf Indexprodukte ausgerichteten Indexchange AG. Als erstes ausländisches Haus folgt die Unicredit-Fondssparte Pioneer Investments mit fast 1,6 Mrd. Euro auf dem vierten Rang. Diese Verkaufszahl ist maßgeblich von den Produkten der ehemaligen HVB-Fondstocher Activest getrieben, die jetzt Pioneer zugerechnet sind.

Laut der umfassenden Statistik wurden 2006 Publikumsfonds für netto 9,5 Mrd. Euro abgesetzt. Das ist vor allem dem starken Interesse an Geldmarktportfolios zu verdanken. Bei diesen risikoarmen Instrumenten griffen die Anleger für 10,5 Mrd. Euro zu. Inklusive der auf institutionelle Investoren zielenden Spezialfonds verwaltet die Branche 1,3 Bill. Euro.

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