Absturz
Paulson fällt immer tiefer

Der Absturz geht weiter: Seit Beginn des Jahres hat der Goldfonds des US-Investors bereits zwei Drittel verloren. Paulson hält dennoch an seiner Strategie fest. Er ist nicht der einzige, der kalt erwischt wurde.
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John Paulson, der einst so erfolgreiche Hedge-Fonds-Manager, muss für seinen PFR Gold Fund erneut ein großes Minus ausweisen. Im Juni ging es um rund 23 Prozent nach unten, wie aus einem Brief an die Investoren hervorgeht. Die Verluste belaufen sich damit auf 65 Prozent seit Beginn des Jahres.

Der Fonds verwaltet hauptsächlich das eigene Geld von Paulson. Der Name setzt sich zusammen aus den Initialen von Paulson sowie den beiden Gold-Experten Victor Flores und John Reade - kurz PFR. Unter allen Fonds, die der 19 Milliarden Dollar schwere Geld-Manager managt, ist er der kleinste - und der einzige mit einem Verlust seit Jahresbeginn.

Paulson will dennoch an seiner Strategie festhalten. Er will weiter in Gold und in die Aktien von Gold-Produzenten zu investieren - als Schutz vor einer Entwertung von Geld, während die Zentralbanken in aller Welt die Konjunktur mit Liquidität fluten. „Auch wenn der zeitliche Horizont unklar ist: Falls Sie eine langfristige Sichtweise einnehmen, dann bietet der Fonds das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen“, heißt es in dem Brief, der Bloomberg vorliegt.

Im Juni hatte sich Gold unterm Strich um rund 12 Prozent verbilligt. Das war das größte Monatsminus seit dem Oktober 2008. Dahinter standen nicht zuletzt Andeutungen der Fed, sie werde ihre Konjunkturpakete zurückfahren.

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Schlechte Zeit für Hedge Fonds

Kommentare zu " Absturz: Paulson fällt immer tiefer"

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  • Er hatte mal sehr grosses Glueck und dachte, er hat auch weiterhin ein Recht darauf.

    In der Tat, wieso hat der Typ eigentlich noch gearbeitet, muss entweder 1,40 gross sein, oder ein labiles Ego wie eine Schabe.

  • Sie investieren ja nur in Blech, so ihrem Beitrag zur Goldlage zu entnehmen.

    Selbstverständlich,

    wir schneiden, stanzen und schweißen das Zeugs,
    Sie haben bestimmt was davon von dem was wir fabrizieren im oder am Haus, oder
    Ihrem Haushalt.

    Ich habe Paulson zu danken, der Crash machte es möglich, daß die Immoblilie überhaupt
    an den Markt kam und zu einem niedrigen Preis zu haben war.
    Aber im Prinzip mach ichs halt anderrum. Gebe Gold für Immobilie,
    während Paulson keine Immobilie besaß sondern nur zockte und jetzt halt
    wieder einen anderen Zock (mit Gold) eingegangen ist.

    Sie finden sich mit Ihrem Gold in einer feiner Zockergesellschaft, ich hoffe Sie sind
    potent genug und auch clever genug gegen die Jungs mitzupockern.

    Denn keiner will das Gold behalten, Sie wollen alle einen Profit.
    Nun habt Ihr Paulson am Hals, denke ich eher, denn es ist zu spät für Ihn
    auszusteigen, das würde seinem Ego nicht entsprechen.

    The big Loser
    wäre schon ein Problem für Ihn.

    Also auch darum zählt Paulson als Anleger für mich nicht mehr.
    Er hat etwas reinzuholen, aus einer Verlustposition.
    Das blieb mir gott sei Dank erspart.

    Was Paulson macht ist mir im Moment so was von egal.
    Was soll er denn machen mit dem Verlust an den Hacken.
    Mir gehts darum nicht in solch eine Position zu kommen und Paulson hat
    erstmal verschlafen und den markt verpennt.

    Erbaut baut %tual riesige Verlust und andere machen % tual anständige Gewinne
    und sind dazu noch elementar frei und solvent jederzeit flüssig.
    Allerdings im wertlosen Fiatmoney.

    Oh, Leute , was denkt Ihr eigentlich Euch dabei uns zu v erscheißern.
    Mit diesem wertlosen Fiatmoney können wir mit Leib und Seele alles mögliche uns
    anschaffen, oder wir dürfen es verplempern wie wirs wollen.

    Viva Fiat Money

  • Sie wollen eh nur die Steuer oder den Händleraufschlag rausholen.

    Mein Gold ging schon bei 1.800 über den Jordan.
    Sorry nix mehr da.

    Hab jetzt wertloses Fiatmoney ,zuviel und setze daher in wertlose
    Immobilien, Standort Miami, da Grubeck meinte der Dollar ist nichts wert.
    Die haben aber die 8 Mille gerne genommen. Aber ich bin es gewohnt alles
    falsch zu machen.
    Sie können Ihr Gold zur genüge am Markt beschaffen.
    Es gibt jede Menge, ja mehr Sie davon abnehmen umso besser und preiswerter,
    das wissen Sie doch.

    Ich freue mich über jedes neutralisierte Fiatmoney und hoffe auf viele Goldbugs,
    die sich lahmlegen.

    Mir ist jedlicher annehmbarer Zinssatz lieber. Ach, Inflation,
    die ist für mich so gut wie nicht vorhanden. Meine 1.000 Euro Basiskosten, die
    vorhanden sind und in die Zinsfalle tappen könnten, gleicht mein Vermögen
    lässig aus und stellt noch Geld dazu.

    Also Gol,d ist was für Kleine Leute geworden.
    Am besten für solche die eine gewisse Großspurigkeit und Angst besitzen,
    also viele Deutsche.

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