Aktienfonds auf kleine und mittlere Gesellschaften bauen ab
Europas Nebenwerte schaffen kein Plus

Keiner der europäischen Nebenwerte-Fonds bescherte seinen Anteilseignern echten Mehrwert. Ganz im Gegenteil: Sowohl in den vergangenen zwölf Monaten als auch im Februar 2009 landeten alle in Deutschland vertriebenen Produkte im Minus. Im Durchschnitt verloren die Fonds innerhalb von zwölf Monaten rund 46 Prozent an Wert.

FRANKFURT. Das einzige in britischen Pfund notierende Produkt in der Fonds-Hitliste ist der Ennismore-European-Smaller-Companies-Fonds. Deutsche Investoren könnten also künftig von einer Aufwertung des Pfund gegenüber dem Euro profitieren. Das Produkt steht mit knapp einem Jahresverlust von einem Viertel des Fondsvermögens zwar auch in den roten Zahlen.

Aber das Managementteam um Geoff Oldfield könnte künftig für eine deutliche Outperformance des europäischen Aktienmarktes sorgen. Der Fonds basiert auf einem Multi-Manager-Prinzip, das auf absolute Erträge abzielt. "Die Manager haben keine Hausmeinung zu beachten und verfolgen unterschiedliche Anlagestile, wodurch sich ein gut diversifiziertes Portfolio ergibt", sagt André Härtel von Feri Eurorating Services.

Geoff Oldfield zeichnet für die Anlagestrategie von 25 Prozent des Gesamtportfolios verantwortlich. Sein Kollege Arne Vigeland, der zuletzt 17 Prozent des Vermögens verwaltete, schied per Ende Februar aus dem Management aus. "Seitdem wurde das Portfolio reduziert und die verbleibenden Positionen wurden von anderen Mitgliedern des Managementteams übernommen", sagt Oldfield.

Die derzeit größte Position ist mit 3,3 Prozent der deutsche Baustoff-Hersteller Sto. Gleichauf ist mit ebenfalls 3,3 Prozent Anteil im Aktienkorb TGS Nopec, ein geophysischer Dienstleister aus Norwegen.

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