Aktienfonds weiter beliebt
Verkauf von Fonds stockt im Februar

Die Anbieter von Investmentfonds haben in Europa im Februar Fonds im Wert von netto gut 31 Mrd. Euro verkauft. Das waren nach Aussage von Diana MacKay, Chefin des Fondsdaten-Anbieters Feri FMI, knapp 15 Mrd. Euro weniger als im Februar 2006.

rez FRANKFURT. Nach dem schwachen Januar-Absatz wertet MacKay den Monat als „mäßig“. Immerhin seien „einige Anleger zu Aktienfonds zurück gekehrt“, meint sie mit Verweis auf die knapp 12 Mrd. Euro Zuflüsse in Aktienfonds, die damit die stärkste Fondsgruppe sind. Gleichwohl zeigten die Zahlen, dass Anleger nach wie vor Produkte mit geringen Wertschwankungen bevorzugten. Geldmarktfonds sammelten mit gut 10 Mrd. Euro massiv Kapital ein, ebenso Garantiefonds. Anleihefonds werden extrem gemieden. Mit 6 Mrd. Euro stellte Feri FMI den größten Abfluss seit Beginn der Erhebungen 2001 fest.

Unter den Anbietern stehen laut MacKay einerseits die Fondshäuser gut da, die entgegen der Trends über ihre Palette hinweg Zuflüsse erzielen konnten wie etwa JP Morgan oder BNP Paribas (Tabelle). Andererseits fallen Anbieter wie die Deka auf, die Garantie- und steueroptimierte Fonds gut verkaufen konnte. In der Tabelle für Produkte, die größtenteils in verschiedenen Ländern angeboten werden und damit als Indikator für den paneuropäischen Fondsverkauf gelten, dominieren ebenfalls Fondshäuser, die quer durch ihre Palette gut verkauft haben wie BNP Paribas.

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