Alger und Oppenheim erzielen bei Nebenwerten den höchsten Wertzuwachs
US-Fonds bevorzugen Öl- und Solaraktien

Die 59 bei dem Fondsdatenanbieter Feri Rating & Research gelisteten Fonds mit Schwerpunkt US-Nebenwerte erzielten im vergangenen Jahr im Durchschnitt ein Plus von 24,32 Prozent. Deutlich mehr holte dagegen Jill Greenwald heraus.

HAMBURG. Der von ihr gemanagte Alger Small Cap Growth legte im gleichen Zeitraum um 33,16 Prozent zu und erzielte damit das beste Jahresergebnis seiner Kategorie (Tabelle).

Greenwald zufolge stehen die Chancen gut, dass ihr Fonds in diesem Jahr möglicherweise eine noch höhere Wertentwicklung erzielt, da sie gute Voraussetzungen für eine Rally bei Wachstumswerten sieht. "Diese Aktien sind trotz oftmals zweistelligen Zuwachsraten beim Gewinn seit 2000 immer günstiger geworden, weil die Anleger Substanzwerten den Vorzug gaben", so die Alger-Managerin.

Das Anlageuniversum ihres Fonds besteht aus Unternehmen, deren Marktkapitalisierung innerhalb der Bandbreite der beiden Nebenwerte-Indizes Russell 2000 Growth und S&P Small Cap 600 liegt. "Aktuell liegt diese Spanne zwischen 37 Millionen und rund 3,7 Milliarden Dollar", erläutert Greenwald.

Aus den Unternehmen dieser Größenordnung filtert sie im zweiten Schritt diejenigen heraus, die ihrer Einschätzung nach das größte Wachstumspotenzial haben, etwa weil sie innerhalb einer Marktnische führend sind und diese Stellung auch langfristig behaupten können. Anhand dieser Strategie bestückt Greenwald das Portfolio ihres Fonds mit rund 85 bis 100 Aktien. Derzeit stecken im Fondsdepot 103 Titel mit einer durchschnittlichen Marktkapitalisierung von 1,2 Milliarden Dollar.

Im Schnitt rund fünfmal groß sind dagegen die Unternehmen, in denen der auf Platz zwei liegende WIP U.S. Aggressive Growth investiert. Der Anlagefokus dieses Fonds besteht aus Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen zwei und zehn Milliarden Dollar. Der zur Worldwide-Investors-Portfolio-Familie (WIP) von Oppenheim Pramerica gehörende Fonds wird von der US-Vermögensverwaltungsgesellschaft Jennison Associates betreut.

Einig sind sich Greenwald und Jennison-Manager John P. Mullman hinsichtlich ihrer bevorzugten Branchen: In beiden Fonds bilden Aktien aus den Bereichen Gesundheitswesen und Technologie die jeweils größten Branchenpositionen. Doch auch im Bereich Energie sehen sie Chancen, allerdings in unterschiedlichen Teilsegmenten: So wittert Greenwald speziell im Bereich alternative Energien Potenzial. Zu ihren Aktienfavoriten dort gehören Evergreen Solar und American Power Conversion. Mullman hält dagegen eher Unternehmen aus den Sektoren Öldienstleistungen und Exploration für aussichtsreich und hat sein Engagement in diesen Bereichen zuletzt weiter aufgestockt.

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