Allein in Asien sind 120 Mitarbeiter tätig
Morgan Stanley bringt offene Immo-Fonds

Die Immobiliensparte der US-Investmentbank Morgan Stanley (MS) geht mit offenen Immobilienfonds auf den deutschen Markt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) habe der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH die notwendige Zulassung gegeben, teilte MS mit.

HB/rrl DÜSSELDORF. Zu Geschäftsführern der neuen Gesellschaft wurden Walter Klug, Klaus Kortebein und Dietmar Riemenschneider bestellt. Klug schied im vergangenen Jahr aus der Geschäfsführung der DB Real Estate Investment GmbH aus, die im Deutsche-Bank-Konzern für offene Immobilienfonds zuständig ist. Kortebein leitete unter anderem das Management der Deka-Immobilien-Publikumsfonds. Riemenschneider war zuletzt Geschäftsführer der Axa Investment Managers Deutschland GmbH.

Klug zufolge soll „in Kürze“ ein Immobilienspezialfonds aufgelegt werden und „Ende 2005“ ein international investierender Publikumsfonds folgen. Die Neugründung erfolgt zu einer Zeit, in der einige offene Immobilienfonds, vor allem die primär in Deutschland investierten, durch außergewöhnlich niedrige Renditen und hohe Mittelabflüsse auffallen.

Klug ist trotz der Schwierigkeiten der Konkurrenz optimistisch. Deutsche Anleger seien nach wie vor an sicheren Geldanlagen und damit offenen Fonds interessiert. Als eigenen Vorteil führt er die internationale Präsenz der Muttergesellschaft ins Feld. Allein in Asien seien 120 Mitarbeiter im MS-Immobilienbereich tätig. Deutsche offene Fonds investieren zunehmend in Asien.

Auch den Wettbewerb der möglicherweise ab 2006 zugelassenen steuerbegünstigten Immobilienaktiengesellschaften (Reits) um das Geld institutioneller Anleger fürchtet Klug nicht. „Deutsche Institutionelle wollen in den nächsten Jahren 20 Mrd. Euro in Immobilien investieren. Da ist Platz für mehrere Produkte.“

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