Analyse
Studie: Die meisten Aktienfonds können Index nicht schlagen

Die meisten Aktienfonds können laut einer Studie ihren Vergleichsindex nicht schlagen.

dpa-afx WIEN. Die meisten Aktienfonds können laut einer Studie ihren Vergleichsindex nicht schlagen. Der Grund hierfür liege darin, dass viele Fondsmanager zu passiv seien und sich zu sehr an ihrem Richtindex orientierten, heißt es in einer von dem österreichischen Analysehaus e-fundresearch.com am Mittwoch veröffentlichten Studie unter allen in Österreich, Deutschland oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassenen Investmentfonds.

Auf Sicht der letzten zehn Jahre schlugen der Studie zufolge 15 Prozent aller US-Aktienfonds den S & P-500-Index . "Noch schlechter sieht es bei Europa-Aktienfonds aus", heißt es in der Studie. "Nur zehn von insgesamt 105 Fonds mit einer 10-Jahres-Historie liegen vor dem Ertrag des Msci Europe Index." Untersucht wurden den Angaben zufolge zum 30.6.2006 insgesamt 1 307 Aktienfonds mit einer Historie über fünf oder 500 Aktienfonds über zehn Jahre.

Positive Entwicklung Nimmt ZU

Auf Sicht der letzten zwölf Monate ergaben sich dabei jedoch einige signifikante Veränderungen, überwiegend zum Guten, wie es in der Studie heißt. Während Ende Juni 2005 durchschnittlich 26,9 Prozent aller Aktienfonds ihren Referenzindex über den 10-Jahres-Zeitraum schlugen, seien es aktuell bereits 30,5 Prozent. Die Ergebnisse im Zeitraum März 2001 bis 2006 blieben den Angaben zufolge jedoch konstant: Derzeit schlage im Schnitt jeder vierte Fonds seine Zielmarke auf Sicht der letzten fünf Jahre. "Vor einem Jahr war es mit 25,2 Prozent etwa gleichviel", heißt es in der Studie.

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