Anlage in Immobilien nach wie vor interessant
Fidelity erfreut über wachsende Profitabilität

Die US-Fondsgesellschaft Fidelity hat im vergangenen Jahr das in Deutschland verwaltete Vermögen deutlich gesteigert. Mit einem neuen Fonds, der in Immobilienaktien investiert, will das Unternehmen 2006 seine Position hier zu Lande weiter ausbauen.

HB FRANKFURT. „2005 war das beste Jahr für Fidelity seit wir 1992 unsere Geschäfte in Deutschland aufgenommen haben“, sagte der Leiter von Fidelity in Deutschland Klaus-Jürgen Baum am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Frankfurt. „Fidelity ist in Deutschland längst aus der Investitionsphase herausgewachsen. Wir sind eine profitable Organisation“, ergänzte er.

Das verwaltete Vermögen der deutschen Tochter mit Sitz in Kronberg im Taunus ist den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um rund 50 Prozent auf insgesamt knapp 16 Milliarden Euro gestiegen. Damit belege Fidelity Platz sieben bei den im Fondsverband BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Die deutschen Anleger steckten 2005 2,3 Milliarden Euro in Fidelity-Fonds, sagte Baum. Davon seien allein in das Flaggschiff der Gesellschaft, den Fonds European Growth, 1,3 Milliarden Euro geflossen. Die Mittelzuflüsse bei diesem Produkt aus Europa insgesamt hätten sich 2005 auf 1,7 Milliarden Euro belaufen.

Im Februar will Fidelity in Deutschland einen Fonds mit Immobilienaktien starten. „Das ist ein wesentlicher Baustein unserer Verbreiterungsstrategie“, sagte Baum. Der Fonds Global Property werde weltweit anlegen und eine Rendite von sieben bis neun Prozent anpeilen, sagte Baum. Auch in REITs - börsennotierte Firmen, die ausschließlich in Immobilien anlegen und den Gewinn fast vollständig ausschütten - werde der Fonds investieren. Das Produkt biete einige Vorteile zu den in die Diskussion geratenen offenen Immobilienfonds, urteilte Baum. „Liquidität, Transparenz und marktnahe Bewertung sprechen für Immobilienaktien.“

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