Anlagezertifikate
Deutsche Bank verkauft Zertifikate wieder über Stuttgart

Die Deutsche Bank AG wird ihre neu emittierten Anlagezertifikate, die bisher nur an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert waren, auch an der Börse Stuttgart einführen.

HB FRANKFURT. Damit macht die Deutsche Bank einen Rückzug vom Rückzug. Im März diesen Jahres hatte die Bank angekündigt, keine neuen Anlagezertifikate mehr in den Stuttgarter Handel zu bringen. "Wir wollen die Liquidität in Frankfurt bündeln. Wenn wir bestimmte Produkte nur noch hier handeln, ist klar, dass sich die Umsätze verlagern", sagt Steffen Scheuble von der Deutschen Bank damals.

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In der Stuttgarter Statistik hatte sich die Verlagerung bereits bemerkbar gemacht. Bereits im Juni hatte die Deutsche Bank dort ihre Position als umsatzstärkster Zertifikateemittent verloren. Im Gesamtmarkt konnte die Bank dagegen ihre führende Position beim Umsatz halten. Am Stuttgarter Handelssegment Euwax stieg der Umsatz von Deutsche-Bank-Papieren von März bis Juni um nahezu sieben Prozent. Der gesamte Handel wuchs an der Euwax in der gleichen Zeit allerdings um fast 30 Prozent.

In dem stark wachsenden Geschäft mit Anlagezertifikaten lagen die Handelsplätze nach der Statistik des Julis nahezu gleichauf. Der Frankfurter Anteil am Börsenhandel mit den Papieren lag im Juli bei 47 Prozent, geht aus der jüngsten Frankfurter Orderbuchstatistik hervor. Hebelprodukte, wie Optionsscheine und Knock-Outs, bilden daneben die zweite Kategorie von verbrieften Derivaten. Hier dominiert die Baden-Württembergische Börse nach wie vor den Börsenhandel mit einem Marktanteil von deutlich über 80 Prozent.

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