Anlagezertifikate
Vermögensprofis sind in großem Maße eingestiegen

Nicht nur die Depots der privaten Anleger, sondern auch die der Vermögensverwalter werden verstärkt mit Zertifikaten bestückt. Ein Entscheider hat Ende November für mehr als 2,2 Millionen Euro zwei strukturierte Produkte gekauft.

Vermögensverwalter kaufen wieder verstärkt Zertifikate. Und sie setzen dabei auf steigende Aktienkurse. Die Daten von den mehr als 200 Depots namhafter Vermögensverwalter und Banken, die das unabhängige Ratingunternehmen Firstfive (www.firstfive.com) analysiert, ergaben in der Woche zwischen dem 21. und 28. November ein eindeutiges Bild: Keine Verkäufe, dafür drei Topkäufe, die vom Volumen größer waren als die Käufe anderer Assetklassen wie Aktien, Anleihen oder Fonds.

Ein Vermögensverwalter investierte mehr als 2,2 Millionen Euro in die Basiswerte Nikkei 225 und Dax. Euro. Im Einzelnen orderte der Entscheider 7 000 Nikkei-Zertifikate (WKN: 556275) á 158,14 Euro im Volumen von rund 1,107 Mill. Euro und 20 000 Dax-Discount-Zertifikate (WKN: UB2F60) á 55,20 Euro im Volumen von 1,104 Euro. "Damit positioniert er sich für einen weiteren Anstieg am japanischen Aktienmarkt unter Ausschaltung des Währungsrisikos, sagt Uwe Raab von Firstfive. "Dahingegen entspricht die Investition in dem Dax-Discount-Zertifikat der Erwartungshaltung eines gleichbleibenden bzw. moderat ansteigenden Dax-Niveau".

Das Discount-Zertifikat auf den Dax wird zum Laufzeitende 14. Dezember 2007 mit 60 Euro zurückgezahlt, sofern der deutsche Leitindex auf oder oberhalb der Marke von 6 000 Punkten an diesem Tag notiert. Der maximale Kurszuwachs von 4,80 Euro je Zertifikat entspricht einer Rendite von 8,70 Prozent auf Sicht von 13 Monaten bzw. rund 8 Prozent per anno.

Anders sieht der Vermögensprofi die Situation im Land der aufgehenden Sonne. Die Meinung des Entscheiders für seinen Einstieg: "Der japanische Aktienmarkt hat im Vergleich zu den amerikanischen und europäischen Märkten im Jahresverlauf 2006 noch keine herausragende Performance erzielen können. Vermutlich musste der satte Anstieg der japanischen Indizes im Jahresverlauf 2005 von bis zu 50 Prozent in diesem Jahr erst einmal verdaut werden. In 2007 könnte sich der japanische Aktienmarkt allerdings wieder deutlich besser entwickeln, als es aus heutiger Warte betrachtet die amerikanischen und europäischen Indizes versprechen."

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