Anleihen im Portfolio sind an die Preisentwicklung gekoppelt – Geringes Ausfallrisiko
KBC-Fonds schützt Anleger vor Inflation

Der Anstieg der Ölpreise hat im Juli die deutschen Importe so stark verteuert wie seit über vier Jahren nicht mehr. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte gestern Daten, wonach die deutsche Wirtschaft 4,7 Prozent mehr für eingeführte Waren bezahlte als vor einem Jahr. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse wären die Importpreise nur um 1,2 Prozent gestiegen.

HB FRANKFURT. Solche Daten sind Wasser auf die Mühlen von Michael Wenselaers. Denn er managt bei der belgischen Fondsgesellschaft KBC Asset Management den Fonds „KBC Inflation Linked Bonds“. Dieser Fonds investiert ausschließlich in Anleihen, bei denen Zinsscheine und Nominalwert gegen einen Inflationsanstieg gesichert sind.

Inflationsgeschützte Anleihen stehen für einen Erhalt der realen Kaufkraft. Zinsscheine und Rückzahlungswerte dieser Anleihen werden in der Regel alle drei Monate an die Verbraucherpreise angepasst. Als Maßstab gelten nationale Verbraucherindizes oder auch die Preissteigerungsrate in der Euro-Zone.

Die Schutz vor einem Inflationsanstieg hat seinen Preis. Denn die Renditen dieser auch Linker (Inflation Linked Bonds) genannten Zinspapiere liegen deutlich unter denen von herkömmlichen Anleihen. Aus der Differenz lässt sich die so genannte Break-Even-Rendite ableiten, die die Inflationserwartungen widerspiegelt. Derzeit liegt sie gemessen an französischen Staatspapieren bei gut zwei Prozent und damit in etwa auf dem Niveau der Inflationsrate in Euro-Land.

Trotz der niedrigen nominalen Renditen der inflationsgeschützten Anleihen braucht der KBC-Fonds den Vergleich mit Fonds, die in herkömmliche Anleihen investieren, nicht zu scheuen. Denn auf Sicht von drei Jahren hat er einen Gesamtertrag aus Zinszahlungen und Kurssteigerungen von 9,4 Prozent erwirtschaftet.

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