Asset-Manager wollen deutschen Marktführern Kunden abjagen und treiben die Gehälter
Ausländische Fondsanbieter reißen sich um gute Verkäufer

Viele Investmentgesellschaften suchen händeringend gute Verkäufer. Insbesondere ausländische Häuser wollen ihr Geschäft mit institutionellen Kunden vorantreiben. So beschreiben Experten die aktuelle Arbeitsmarktlage in der deutschen Investmentbranche. Andere Stellenangebote, beispielsweise im klassischen Portfoliomanagement, sind dagegen eher selten.

FRANKFURT/M. Sowohl breit ausgerichtete internationale Personalberatungsfirmen als auch spezialisierte Head Hunter für den Bereich Asset-Management zeichnen das gleiche Bild. „Zwei Jahre mit einem enormen Personalabbau und mit Einstellungsstopps sind vorbei“, sagt Kajus Rottock, Geschäftsführer von Ray & Berndtson, laut Marktbeobachtern eine der führenden Personalberatungsfirmen. Seiner Auffassung nach sind „die Investmentgesellschaften seit Beginn dieses Jahres in einer Phase der Konsolidierung, verbunden mit einer Verstärkung der Vertriebsteams – gerade die ausländischen Häuser“.

Auch Thomas Haibach, Geschäftsführer der auf Asset-Management konzentrierten Personalberatungsfirma Haibach & Cie, betont: „Die Nachfrage nach Akquisiteuren nimmt zu.“ Er sieht wie Rottock vor allem die ausländischen Asset-Manager in Deutschland in der Offensive: „Sie wollen wachsen und marschieren nach vorne.“

Ausländische Häuser „verstärken ihre Verkaufsanstrengungen, um Marktanteile zu gewinnen“, sagt Angela Hornberg, Geschäftsführerin der spezialisierten Agentur AHC. Die großen heimischen Investmentfirmen dagegen haben nach Angaben der Berater auf Grund ihrer Marktführerschaft weniger Bedarf. „Die deutschen Fondsgesellschaften verfügen schon über Vertriebskanäle, die die Ausländer erst erobern müssen“, sagt Sabine Wehle, Partner bei Heidrick & Struggles, einer führenden internationalen Personalberatung.

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