Ausschüttung wird verdoppelt
DBAG verbreitert Investorenbasis für neuen Fonds

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat für ihren jüngsten Eigenkapitalfonds 434 Millionen Euro von Anlegern eingesammelt und damit ihre eigenen Ziele übertroffen.

HB FRANKFURT. „Mit der Resonanz der Investoren sind wir sehr zufrieden“, erklärte DBAG-Chef Wilken von Hodenberg am Mittwoch in Frankfurt. Ursprünglich sei für den fünften Eigenkapitalfonds des Unternehmens lediglich ein Volumen von 375 Millionen Euro angepeilt gewesen. Insgesamt hätten 26 institutionelle Anleger Gelder zugesagt.

Die DBAG habe die Investorenbasis mit dem neuen Fonds verbreitert: So kämen zwei Drittel der zugesagten Mittel aus dem Ausland, insbesondere den USA, Großbritannien und den Niederlanden. Pensionsfonds hätten rund ein Drittel der Zusagen gegeben, Dachfonds knapp ein Viertel.

Die DBAG-Aktie notierte am Mittag mit 15,35 Euro um 2,2 im Minus und führte damit die Verlierliste im Kleinwerteindex SDax an. Der Gesamtmarkt legte hingegen 0,4 Prozent zu.

Die auf mittelständische Firmenbeteiligungen und -übernahmen spezialisierte Deutsche Beteiligungs AG hatte den Vorgängerfonds DBAG Fund IV im September 2003 mit 228 Millionen Euro geschlossen. Dieser hat mittlerweile acht Firmen in Deutschland gekauft und zwei bereits weitergereicht.

Das Geld aus dem neuen Fonds sollen ebenfalls in Transaktionen im deutschsprachigen Raum fließen. Die DBAG setzt dabei auf Firmen mit einem Umsatz von 50 bis 750 Millionen Euro. Bei den anstehenden Investitionen sollen 80 Prozent der Mittel aus dem Fonds stammen, 20 Prozent will die Deutsche Beteiligungs AG selbst beisteuern.

Die seit mehr als 40 Jahren im Private-Equity-Geschäft tätige DBAG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 (zum 31. Oktober) ihren Gewinn auf 41,3 Millionen Euro vervierfacht und will deshalb die Ausschüttung verdoppeln. Die Anteilseigner sollen 66 Cent je Aktie erhalten.

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