Banken
Santander schließt Immobilienfonds

Die Spanische Großbank friert Fonds für zwei Jahre ein und schiebt Auszahlungen auf. Kunden hatten bis zum 13. Februar die Auszahlung von 2,62 Mrd. Euro gefordert. Der Fonds verfügt nicht über die nötige Liquidität um diese Auszahlungen zu leisten.

MADRID. Die größte spanische Bank Santander friert den Immobilienfonds "Santander Banif Inmobiliario" für zwei Jahre ein. Kunden hatten bis zum 13. Februar die Auszahlung von 2,62 Mrd. Euro gefordert, was 80 Prozent des Fondsvermögens entspräche, teilte Santander gestern in einer Mitteilung an die spanische Börsenaufsicht mit. Der Fonds verfüge nicht über die nötige Liquidität um diese Auszahlungen zu leisten.

Anleger können nun noch bis zum 27. Februar die Auszahlung von Anteilen beantragen. Die Zahlungen würden mittels Schuldenaufnahme bis zur Grenze von zehn Prozent des Fondsvermögens sowie dem gleichzeitigen Immobilienverkauf beglichen, teilte die Bank mit. Wenn nach Ablauf der Zwei-Jahresfrist die beantragten Auszahlungen nicht vollständig befriedigt worden oder das Vermögen unter das vorgeschriebene Minimum gefallen seien, würde der Fonds aufgelöst.

Der Santander-Banif-Fonds ist der größte Immobilienfonds Spaniens, dessen Portfolio unter anderem 132 Wohngebäude mit 7

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