Behörde kann nicht mehr alle Fonds beaufsichtigen
US-Aufsicht SEC stößt an Kapazitätsgrenze

Die US-Wertpapieraufsicht SEC erwägt, einige Fondsgesellschaften von ihrer Aufsicht auszunehmen. Das berichtete Lori Richards, Direktorin Compliance und Prüfungen bei der SEC.

Bloomberg WASHINGTON. Derzeit können sich Investmentgesellschaften mit einem verwalteten Kapital von mindestens 25 Mill. Dollar bei der Behörde registrieren lassen, ab 30 Mill. Dollar ist es Pflicht. Wenn ab Februar auch Hedge-Fonds unter die Kontrolle der SEC fallen, dürfte die Zahl der registrierungsfähigen Gesellschaften von derzeit 9 000 um rund 1 200 steigen.

Weil damit noch mehr Arbeit auf die Aufsicht zukomme, erwägt die Behörde laut Richards ein Anheben der Schwelle von 25 Mill. Dollar. Gesellschaften mit weniger Kapital werden von den Aufsichtsbehörden in den einzelnen Bundesstaaten reguliert. „Ich weiß nicht, ob eine Anhebung wahrscheinlich ist“, sagte die Vertreterin der Behörde. „Es ist eine Idee, über die wir in der SEC gesprochen haben.“

Die SEC, deren Budget im laufenden Haushaltsjahr bereits um drei Prozent gekürzt wurde, kommt durch ihre Entscheidung, die Fondsbranche stärker zu regulieren, bereits an die Grenze ihrer Kapazität. Das Government Accountability Office, das die Arbeit der US-Regierung überwacht, warnte schon im September, die SEC werde durch ihre neue Verantwortung für Hedge-Fonds überlastet.

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