Bei Dachfonds wird Konjunkturoptimismus belohnt
Dit vertraut auf eine hohe Aktienquote

Unterschiedlicher könnten die Strategien kaum sein: Während der Dit-Fonds Portfolio Balance derzeit die Aktienseite betont, ist der TC Fonds Select Systematic vor allem auf Renten ausgerichtet.

HB/vwd FRANKFURT/M. Das Dit-Produkt von Allianz Dresdner Asset Management rangiert mit einem Zwölfmonats- Wertverlust per Ende April von 9,61 % auf dem neunten Platz unter 93 Dachfonds mit flexibel gesteuerter Aktien- und Rentenfondsquote.

Laut Dit-Fondsmanager Andreas Frenzel haben Aktienfonds aktuell einen Anteil von 43 %, während die Benchmark eine Aktienquote von 40 % aufweise. Der Anleihebereich sei mit 56 % leicht untergewichtet. „Bewertungstechnisch sind Aktien zumindest nicht mehr teuer“, sagt Frenzel, „während Renten längst nicht mehr so attraktiv einzustufen sind“. Ausgehend von einer moderaten US-Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte erwarten die Dit-Experten eine positive Reaktion der internationalen Aktienbörsen. Der amerikanische Markt sei mit knapp 65 % auf der Aktienseite stark übergewichtet. In der Branchenbetrachtung sei relativ zur Benchmark vor allem der Energiesektor stark repräsentiert.

Anders als Dit-Mann Frenzel setzt Ulrich Harmssen auf einen hohen Rentenfondsanteil von aktuell 80 %. Der Fondsberater von Fonds Select Worpswede betreut den TC Fonds Select Systematic. Das von Merck Finck in Luxemburg aufgelegte Produkt kommt mit einem Verlust von 28,82 % nur auf den letzten Platz. Doch Harmssen sieht bessere Zeiten kommen. „Seit Anfang April haben wir keine Mindestquote für Aktien mehr“, erklärt der Fondsberater. Die seitdem aufgebaute hohe Rentenquote begründet Harmssen mit seiner Skepsis gegenüber den zuletzt gestiegenen Aktienkursen.

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