Bei den Branchenprodukten machen Fortschritte in der Krebsforschung Mut
Biotech-Fonds sind die Gewinner

Für viele Branchenfonds erweist sich die Schwäche des US-Dollars als wahrer Wertvernichter. Vor allem bei solchen Fonds, die in erster Linie in Industrien im US-Dollar-Raum investieren, konnten Anleger in Deutschland meist nur wenig profitieren.

HB FRANKFURT/M. Nach Meinung von Michael Sjöström, Fondsmanager für den Pictet Funds - Biotech P, sind Biotech-Aktien auch nach ihren starken Anstiegen noch nicht zu teuer. „Die Kursentwicklung der vergangenen Monate ist eher eine Korrektur des übertriebenen Pessimismus der Vergangenheit“, sagt der Fondsmanager. In den vergangenen 12 Monaten per Ende Mai verlor der Fonds aus dem Hause Pictet nur 8,42 % an Wert. Er führt daher - zusammen mit anderen Biotechfonds - die Liste der größten Branchenfonds an.

Zurückhaltend zeigt sich dagegen Michael Beyer-Enke von der zur Sparkassengruppe gehörenden Deka Investment für den Technologiesektor, der ebenfalls stark zulegte. „Die Branche ist sehr konjunktursensibel und hängt am Tropf der Wirtschaft“, sagt der Manager des Deka-Technologie TF, der wegen der Dollarschwäche auf dem letzten Platz unter den zehn größten Produkten steht.

Kurspotenzial sieht Sjöström bei US-Biotech-Unternehmen wie Celgene - auch dank des Leukämie-Präparates Revimids. Insgesamt würden viele Fortschritte in der Krebsforschung erzielt, von denen Firmen wie Imclone oder Genentech profitieren könnten. Beyer-Enke dagegen sieht keine mit den Erfolgen bei der Krebstherapie vergleichbaren Innovationsschübe im Technologiesektor. Allerdings sei vorstellbar, dass der Bereich Wireless LAN, kleine drahtlose Netzwerke, einigen Konzernen Umsatzzuwächse beschert, ein Beispiel dafür ist Intel.

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