Berechnungen des Fondresearchhauses Lipper:
US-Fonds sind billiger als europäische

Die laufenden Gebühren für Investmentfonds in den USA sind deutlich geringer als für Produkte in Europa und Großbritannien. Das haben Berechnungen des internationalen Fondsresearchhauses Lipper ergeben.

HB/ina FRANKFURT/M. So kommen beispielsweise aktiv gemanagte Aktienfonds in den USA auf durchschnittlich 1,24 Prozent Gesamtkosten pro Jahr, während es in Europa 1,92 Prozent sind (s. "Gebührenvergleich"). Darin sind vor allem die Managementgebühren enthalten, darüber hinaus Fixkosten wie Aufwendungen für Wirtschaftsprüfer.

Lipper begründet die Unterschiede unter anderem damit, dass Fonds in den USA durchschnittlich fast dreimal so groß sind wie in Europa. Daraus ergeben sich Fixkostenvorteile. Aus diesem Grund sinken die Gebühren der in den USA angebotenen Fonds in der volumengewichteten Betrachtung auf durchschnittlich 0,92 Prozent und damit weit stärker als in Europa. Ein zweiter Gebührenvorteil ergibt sich laut Lipper durch die in den USA teilweise übliche Praxis, bei steigenden Fondsvolumina die Gebührensätze zu senken.

Lipper zufolge sind höhere Belastungen in Europa allerdings grundsätzlich unvermeidbar. In die Berechnungen einbezogen seien Produkte für den paneuropäischen Verkauf, der schon auf Grund der unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen aufwendiger sei.

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