Bericht im "Wall Street Journal"
Ratingagentur warnt vor Neuanlagen in ING-Fonds

Das US-Fondsresearchhaus Morningstar Inc hat einem Zeitungsbericht zufolge Anleger davor gewarnt, frisches Geld in Publikumsfonds der niederländischen ING Groep NV zu investieren.

NEW YORK. Diese Empfehlung sei aufgrund des mangelnden Entgegenkommens des Unternehmen bei der Aufklärung seiner Rolle im US-Skandal um unsaubere Handelspraktiken mit Fondsanteilen gegeben worden, heißt es im "Wall Street Journal" (WSJ/Donnerstagausgabe).

Im März dieses Jahres waren im Rahmen einer internen Untersuchung unsaubere Handelspraktiken mit Anteilen einiger Publikumsfonds der Gesellschaft aufgedeckt worden. Dieses Ergebnis hatte die ING der US-Wertpapieraufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) mitgeteilt und betont, dass Maßnahmen eingeleitet worden seien, um solche Vorkommnisse künftig zu unterbinden.

Bei dem Versuch, weitere Details über den Stand der Untersuchung zu erhalten, sei Morningstar bei der ING jedoch gegen eine Wand gelaufen, zitiert das "WSJ" aus der der Empfehlung des Fondsresearchhauses zugrunde liegenden Analyse. Darüber hinaus seien die Anleger nicht ausreichend über die Probleme des Unternehmens informiert worden. Weder habe die Gesellschaft die betroffenen Publikumsfonds und Fondsmanager genannt, noch seit ihrer Mitteilung an die SEC neue Verhaltensregeln eingeführt.

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