Beste Verwalter erzielen Zuwachs von 23 Prozent
Zinsstrategien retten Absolute-Return-Fonds

Einige Absolute-Return-Fonds bescherten ihren Anteilseignern auch im Krisenjahr 2008 beachtliche Gewinne. Laut Feri-Jahresabrechnung legten die Produkte in den vergangenen zwölf Monaten bis zu 23 Prozent zu. Die Performance-Spanne zwischen Gewinnern und Verlieren bei den Absolute-Return-Fonds ist allerdings außerordentlich groß.

FRANKFURT. Einige Investoren mussten bis zu 41 Prozent Verlust hinnehmen. Dabei versprechen Absolute-Return-Fonds in allen Marktlagen Wertzuwachs. Das konnte die Fondskategorie 2008 nicht halten. Auf den Top-3-Positionen der Hitliste stehen die Fonds von der Crédit Agricole. Alle drei Produkte nutzen Zinsunterschiede auf den globalen Währungsmärkten aus.

Die Fondsmanager profitierten 2008 besonders von Arbitragechancen zwischen dem US-Dollar und Yen. Erst zum Ende des vergangenen Jahres näherten sich die Zinsmärkte in den beiden Ländern wieder an: "Der Yen wertete in den letzten zwei Dezemberwochen wegen der Auflösung von Carry-Trades und der Kapitalrückführung japanischer Anleger zum Dollar auf", sagt Jauer Philippe. Mit Carry-Trades nehmen die professionellen Investoren in Niedrigzinsländern Kredite auf und legen das Kapital in Hochzinsländern an.

"Positiv fiel die Bilanz unserer Emerging-Markets-Währungspositionen aus." Der Fondsmanager des CAAM-Funds Dynarbitrage Forex Asia Pacific C setzt auch 2009 wieder verstärkt auf Devisengeschäfte im asiatischen Raum.

"Globale Staatsanleihen gehörten 2008 zu den geringfügigen Verlierern", sagt Chailley Vincent vom CCAM-Funds Abitrage VAR 2 C. Seine Länderallokation in Europa und Japan wirkte sich wegen der besser abschneidenden zehnjährigen US-Staatsanleihen negativ auf die Wertentwicklung des Fonds aus . Doch auch er erzielte mit internationalen Zinsgeschäften eine insgesamt positive Fondsperformance von knapp 19 Prozent.

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