Blackstone erhöht Angebot: Bieterstreit schaukelt sich hoch

Blackstone erhöht Angebot
Bieterstreit schaukelt sich hoch

Der Bieterstreit um den Büroimmobilienfonds Equity Office Properties (EOP) ist nochmals eskaliert. Anders als angekündigt erhöht die Privatinvestorengruppe Blackstone ihr Übernahmeangebot für EOP erneut. Damit haben die Konkurrenten Blackstone und Vornado jeweils rund 40 Milliarden Dollar für den US-Immobilienfonds auf den Tisch gelegt.

Der umworbene Fondsbetreiber erklärte jedoch, dies Vorhaben berge das Risiko, dass die spätere Fusion nicht vollzogen und damit nicht für alle Anteile ein Aufschlag gezahlt werde. Den EOP-Aufsichtsrat stört auch, dass Vornado sich zu Einzelheiten im Vertrag, die noch geklärt werden müssten, bis jetzt nicht geäußert hat.

Für Vornado hat sich der Zugzwang erheblich verschärft. Die Anteilseigner von EOP sollen heute schon auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die alternativen Übernahmeangebote befinden. Der Aufsichtsratsvorsitzende von EOP, Sam Zell, hat ein Vornado-Angebot, den Baranteil beschleunigt zu bezahlen, bereits abgelehnt. Die Übernahmeschlacht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Büroimmobilien in den USA Rekordpreise und -mieten erzielen. Das EOP-Management möchte da nichts mehr verzögern. Allerdings hatten sich Aktionäre im Vorfeld des neuen Blackstone-Angebots positiv zur Tornado-Offerte geäußert.

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