Branchenzertifikate
Dividenden machen Telekom-Papiere interessant

Gute Geschäfte und vergleichsweise stabile Kurse machen Aktien der Telekommunikationsbranche interessant. Wie Zertifikate-Anleger profitieren.

Das Geschäft in Lateinamerika brummt, der Konzerngewinn kann in diesem Jahr um 30 Prozent klettern, die Dividende macht 3,5 Prozent oder mehr aus. Damit ist die spanische Telefónica derzeit einer der stabilsten europäischen Aktien: Bei gut 18 Euro notiert das Papier auf Jahreshöchstkurs. Sowohl France Télécom als auch Deutsche Telekom notieren zwar noch ein Stück unter ihren Jahresspitzen, haben sich aber in den vergangenen Wochen überdurchschnittlich gut gehalten. Bei Dividendenrenditen von mehr als fünf Prozent und einem stabilen Geschäftsmodell zählen Telekom-Aktien angesichts der unsicheren Lage an den Weltbörsen zu Basisinvestments.

Zusammengefasst sind die Telekom-Papiere der Euro-Zone im Branchenindex Euro Stoxx Telecommunications. Auf ihn gibt es Anlagezertifikate ohne Laufzeitgrenze, in denen noch mittelschwere Werte wie die Hellenic Telecom, die niederländische KPN oder Portugal Telecom versammelt sind. Vorteil der Zertifikate: Es gibt Papiere, die sich auf die Total-Return-Version des Telekom-Index beziehen, also auf die Indexkurve einschließlich Dividenden.

Die Kauf-Verkauf-Spanne liegt bei 0,7 bis 0,8 Prozent. Das ist erträglich, vor allem mit Blick auf den Dividendenvorteil. Denn je länger der Anlagehorizont, desto geringer fällt diese Spanne ins Gewicht und umso stärker macht sich der Dividendenvorteil bemerkbar. In den vergangenen fünf Jahren brachte die Performance-Kurve gegenüber der reinen Kursversion einen Vorsprung von 38 Prozent.

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