BVI-Fondsstatistik
Aktien schlagen Renten

Während Aktienfonds in den vergangenen zwölf Monaten zweistellige Zuwächse verzeichnet haben, mussten Anleger bei Rentenfonds Verluste hinnehmen.

HB FRANKFURT. Der Anstieg des Zinsniveaus habe bei festverzinslichen Wertpapieren aus dem Euro-Raum zu Kursverlusten von über zwei Prozent geführt, teilte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) am Mittwoch bei Veröffentlichung seiner Wertentwicklungsstatistik für Juni mit. Weltweit investierende Anleihenfonds verloren im vergangenen Jahr sogar mehr als drei Prozent ihres Wertes. Auf Zehnjahres-Sicht hätten Rentenfonds allerdings über 60 Prozent zugelegt.

Aktienfonds mit deutschen Papieren hätten - trotz der Kursrückgänge an den Aktienmärkten im Mai - einen Wertzuwachs von über zwanzig Prozent verbucht. Fonds mit europäischen Wertpapieren legten von Juni 2005 bis Juni 2006 um 17 Prozent zu.

Als beständige Investition erwiesen sich dem BVI zufolge offene Immobilienfonds. Sie verzeichneten einen Wertzuwachs von durchschnittlich knapp vier Prozent in den vergangenen Monaten, obwohl die Krise zur Jahreswende die Finanzbranche in Deutschland erschüttert hatte. Im Dezember hatte die Deutsche Bank einen Fonds geschlossen, da Anleger wegen der Furcht vor hohen Wertberichtigungen massiv Anteile verkauft hatten. Andere Anbieter mussten ihre Produkte ebenfalls nach hohen Mittelabflüssen vom Markt nehmen.

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