Chancen in der Peripherie
Schwellenländer locken Investoren

Nach der BRIC-Euphorie setzen Banken jetzt auf die Aktienmärkte in der globalen Peripherie.

HB FRANKFURT. Das Wohl und Wehe der Weltwirtschaft wird immer stärker von den Schwellenländern, den Emerging Markets, bestimmt. Auf die nachhaltige Verschiebung der globalen Kräfteverhältnisse sollten sich die Kapitalanleger so rasch wie möglich einstellen. Wenn Experten wie der Finanzmarkt-Guru Jim Rogers oder der Schweizer Experte Felix Zulauf Investoren dazu raten, alle Anlagestrategien gedanklich um das Mega-Thema China herum anzusiedeln, so ist damit für die nächsten Jahre eigentlich die Leitlinie für Kapitalanlagen vorgegeben.

Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil Investoren bei Kapitalanlagen in China eine "doppelte Chance" erhalten. Diese liegt zum einen in Kurs- und Preissteigerungen chinesischer Vermögenswerte und zum anderen in einer auf Sicht der kommenden Jahre zu erwartenden Aufwertung der chinesischen Währung. Man sehe hier eine massive Unterbewertung, heißt es zum Beispiel bei Sal. Oppenheim.

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Anleger sollten sich jedoch nicht ausschließlich auf China fokussieren, sondern den Blick auch auf andere boomende Schwellenländer richten. Eine breitere Streuung des Kapitals auf die Kapitalmärkte anderer aufstrebender Nationen kann keinesfalls schaden, da der Anleger auf diese Weise sein Risiko reduziert.

Wo liegen die Gründe, dass Investmentprodukte auf Emerging-Markets wie Pilze aus dem Boden schießen? Zum einen sorgt die Prosperität der boomenden Volkswirtschaften in China und Indien für positive Schlagzeilen und zum anderen haben die Akteure an den Finanzmärkten im starken Anstieg der Rohstoffpreise und dem damit einhergehenden Ende der jahrzehntelangen Konjunkturflaute in Lateinamerika und Afrika die Triebfeder für künftiges Wachstum erkannt.

Bereits heute liegt der Anteil der Schwellenländer am globalen Bruttoinlandsprodukt bei 48 Prozent. Der Beitrag dieser wirtschaftlich und politisch stark aufstrebenden Staaten - von denen einige schon längst die Schwelle zum Industrieland überschritten haben - zum Gesamtwachstum der Weltwirtschaft erreichte in den vergangenen Monaten bereits mehr als 70 Prozent.

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