Citigroup-Produkte profitieren
Dachfonds mit hoher Aktienquote überzeugen

Citigroup Asset Management feiert in der Kategorie „Dachfonds konservativ“ im jüngsten Zwölfmonatsvergleich von Feri Rating & Research einen Doppelsieg: Die Dollar-Tranche des Multi Manager Conservative belegt mit einem Plus von 17,07 Prozent Platz eins, dicht gefolgt von der Dollar-Version des Multi Manager Income (Tabelle).

HAMBURG. Beide gehören zur Citi-Choice-Familie, die fünf Dachfonds umfasst und ausschließlich über die Citibank zu haben ist.

Der Citi Choice Income weist von beiden Fonds das konservativere Risikoprofil auf: Manager Steven Bleiberg darf nur bis zu zehn Prozent des Portfolios in Aktienfonds investieren, den Anteil von Renten- und Geldmarktfonds kann er auf bis zu 100 Prozent hochfahren. Etwas offensiver darf Bleiberg mit dem Citi Choice Conservative investieren: Der Anteil der Geldmarkt- und Rentenfonds ist auf 85 Prozent begrenzt, bis zu 25 Prozent des Portfolios können in Aktienfonds stecken.

Aktuell reizt Bleiberg die Aktienquote nur bei der Income-Variante aus, beim Conservative investiert er rund 21 Prozent des Portfolios in Aktienfonds. Bei der Auswahl ist Bleiberg nicht auf hauseigene Produkte beschränkt, als Voraussetzung gilt ein Manager-Rating von Standard & Poor’s. „Für die Citi-Choice-Fonds kommen nur Produkte mit einem Rating von mindestens ’A’ in Frage“, so Bleiberg.

Auch Nordea-Manager Ferdinand Verweyen kann auf konzernfremde Fonds zurückgreifen. Sein Nordea Fund of Funds Conservative erzielte im vergangenen Jahr einen Wertzuwachs von 16,24 Prozent und liegt damit auf Platz drei seiner Vergleichsgruppe. Anders als Bleiberg kann er mit bis zu 50 Prozent des Portfolios auf Aktienfonds setzen, was er in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres auch konsequent ausgenutzt hat. „Im Sommer habe ich den Aktienanteil dann jedoch wegen des Londoner Terroranschlags und der Hurrikane in den USA heruntergefahren“, so Verweyen, der die Quote seitdem jedoch wieder nahezu voll ausschöpft.

Dass sein Fonds trotz des deutlich offensiveren Portfolios hinter den beiden Citi-Choice-Fonds liegt, hat einen simplen Grund: Die beiden Konkurrenten investieren auf der Rentenseite ausschließlich in Dollar-Fonds und profitierten deshalb erheblich von der Aufwertung der US-Währung. Das zeigt der Vergleich mit den Euro-Tranchen der beiden Fonds: So kommt der Citi Choice Conservative in Euro lediglich auf ein Jahresplus von 7,80 Prozent, der Income schaffte 4,98 Prozent. Auf die reine Währungsentwicklung lässt sich die unterschiedliche Wertentwicklung allerdings nicht zurückführen: So sind die Aktienfondsanteile der Dollar-Tranchen überwiegend in Fonds mit Anlageschwerpunkt USA investiert, während der Fokus bei den Euro-Varianten auf Europa-Aktienfonds liegt.

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