Craton Capital und PEH halten Standardwerte für zu teuer
Goldfonds-Manager mischen andere Metalle bei

Die in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Aktienfonds mit dem Schwerpunkt Gold haben sich in den vergangenen Monaten recht unterschiedlich entwickelt.

HAMBURG. So legte beispielsweise der RV Golden Dynamic Plus der Düsseldorfer Vermögensverwaltung HPM im September um fast 35 Prozent zu; der Craton Capital Melchior Precious Metal der in Johannesburg ansässigen Edelmetall-Experten Joachim Berlenbach und Markus Bachmann schaffte dagegen weniger als neun Prozent. Das Kuriose: Im Einjahresvergleich per Ende September liegt der Craton-Fonds mit einem Plus von 28,61 Prozent an der Spitze, während der RV Golden Dynamic Plus deutlich hinterherhinkt.

„Wir konzentrieren uns in unserem Portfolio hauptsächlich auf kleine und mittelgroße Goldfirmen“, erläutert Craton-Manager Berlenbach das etwas diffuse Bild. Diese seien zwar nach wie vor sehr günstig bewertet, blieben aber in Phasen eines stark steigenden Goldpreises deutlich hinter marktbreiten Standardwerten wie Newmont Mining, Anglogold oder Barrick Gold zurück. „Genau das ist im September passiert, als sich viele Neueinsteiger auf diese sehr liquiden Werte gestürzt haben“, führt der promovierte Geologe weiter aus. Aus seiner Sicht ist das eine nicht sehr empfehlenswerte Strategie: „Die Aktien der großen Konzerne werden mittlerweile mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 40 gehandelt sowie dem Zwei- bis Dreifachen ihres inneren Wertes.“ Deshalb warnt Berlenbach vor zu hohen Erwartungen.

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