Der Vermögensaufbau mit Investmentfonds erfordert Selbsterkenntnis, Disziplin und einen langen Atem
Auf die Mischung kommt es an

Geld anlegen will gelernt sein. Das gilt auch für den Umgang mit Investmentfonds, die breit gestreut beispielsweise in Aktien, Anleihen oder Immobilien investieren. Der Anleger muss sich einen Berater seines Vertrauens suchen, mit ihm die für ihn passende Vermögensstruktur diskutieren. Im zweiten Schritt geht es an die Auswahl der passenden Produkte. Zu guter Letzt ist der regelmäßige Check der Struktur unumgänglich.

FRANKFURT/M. Das ist die Theorie. Doch Stolpersteine auf dem Weg zum Vermögen gibt es viele. Schon die Wahl des Beraters ist eine schwierige Aufgabe (s. Interview). „Am besten wäre ein unabhängiger Berater“, meint Heiko Nitzsche, Senior Analyst in der Fonds-Rating-Sparte von Standard & Poor’s. Etwas weniger radikal ergänzt er: „Viele Banken empfehlen nur ihre eigenen Produkte, dann sollte der Anleger wenigstens bei mehreren Adressen Empfehlungen einholen.“

Im Gespräch zwischen Berater und Kunde muss die passende Vermögensstruktur gefunden werden. Dabei geht es um Dinge wie die Höhe des Anlagekapitals im Verhältnis zum Gesamtvermögen, um Alter, Anlageziele wie Konsum oder Vorsorge sowie die Risikoneigung. Ulrich Gallus, Bereichsleiter Fondsberatung und Fondsvermögensveraltung beim zentralen Investmentdienstleister der Sparkassen, der Dekabank, nennt Beispiele für drei grundsätzlich unterschiedliche Ausrichtungen: „Der risikoscheue Anleger wird vor allem auf Fonds für Anleihen und Immobilien setzen, der offensive vorwiegend auf Aktienprodukte.“

In der Variante für risikoscheue und konservative Investoren beispielsweise setzt Gallus derzeit 27 Prozent der Mittel in Liquidität ein, 39 Prozent auf Rentenfonds (Grafik rechts). Mit steigender Risikovorliebe – bei gleichzeitig zunehmenden Renditechancen – steigt auch die Quote der Aktienfonds, im Extrem auf 100 Prozent.

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