Derivate-Statistik Februar 2006
Wachstumstrend ungebrochen

Nach 4 Prozent im Januar ist der Markt für derivative Wertpapiere auch im Februar mit 3,4 Prozent gewachsen. Das meldet das Derivate Forum.

Der Open Interest der neun teilnehmenden Emittenten ist im Februar um 1,8 Milliarden Euro auf 54,6 Milliarden Euro gewachsen. Ausgehend von einem Marktanteil von 60 Prozent für die Institute ergibt sich eine Schätzung für den Derivatmarkt in Deutschland von 90 Milliarden Euro.

Der Open Interest von Deutscher Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein, DZ Bank, Goldman HypoVereinsbank, Sal. Oppenheim und WestLB sowie den assoziierten Emittenten BayernLB und SEB wuchs seit dem Jahreswechsel bereits um 7,6 Prozent. Preiseffekte beeinflussten aufgrund geringer Marktschwankungen im Februar das Marktvolumen kaum und betrugen bei Anlageprodukten plus 0,4 Prozent und bei Hebelprodukten minus 0,6 Prozent.

Differenziert nach Basiswerten verzeichneten Anlagezertifikate auf Währungen und Rohstoffe mit 9,5 Prozent das stärkste prozentuale Wachstum. Der relative Wachstumssieger bei den Produktkategorien - Aktienanleihen - hat bislang ebenfalls nur einen geringen Anteil am Volumen der Anlagezertifikate (1,7 Prozent): Der Open Interest von Aktienanleihen erhöhte sich im Februar um 6,9 Prozent (Januar plus 0,3 Prozent). Weiterhin im Trend und ausgehend von einem sehr viel höhreren Niveau lagen Bonus- und Teilschutz-Zertifikate (plus 6,0 Prozent auf 8,4 Milliarden im Februar, Vormonat plus 9,8 Prozent). Auch Index- sowie Basket-, Themen- und Strategie-Zertifikate wuchsen im Vergleich zum Januar mit jeweils 5,6 Prozent überdurchschnittlich (Vormonat 5,3 bzw. 7 Prozent).

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