Fonds + ETF
Deutsche Bank will Fonds in China anbieten

Die Deutsche Bank verhandelt nach eigenen Angaben über die Gründung einer Fondsgesellschaft in China. An einem Investmentbanken- Joint-Venture mit Hantang Securities wird bereits gearbeitet.

Bloomberg SCHANGHAI. Das nach der Bilanzsumme zweitgrößte europäische Kreditinstitut spricht „mit einigen Partnern“ über die Gründung einer Fondsgesellschaft, bestätigte Lee Zhang, Vizevorsitzender für Asien, auf einer Konferenz in Schanghai. Namen wollte er nicht nennen. Darüber hinaus sind laut Lee Verhandlungen über ein Joint-Venture im Investmentbankenbereich in der letzten Phase.

Nach Goldman Sachs und UBS ging auch die Deutsche Bank im Reich der Mitte auf Partnersuche. Am drittgrößten Aktienmarkt im asiatisch-pazifischen Raum wurden letztes Jahr Aktien im Wert von 135,8 Mrd. Yuan (umgerechnet 13,05 Mrd. Euro) emittiert.

Den Börsengang von China Life Insurance, der größten Versicherungsgesellschaft in der Volksrepublik, begleitete die Deutsche Bank letztes Jahr gemeinsam mit den Instituten Credit Suisse First Boston, Citigroup und China International. Darüber hinaus zog sie ein Mandat für die Börseneinführung von Semiconductor Manufacturing International an Land. Chinas erster Auftragshersteller für Computerchips will Aktien im Wert von bis zu 1,6 Mrd. Dollar bei ausländischen Investoren platzieren. Und für China Minsheng Banking betreut die Deutsche Bank eine Aktienemission im Volumen von einer Mrd. Dollar.

Gemeinsam mit den beiden Partnern BNP Paribas und UBS hat die Bank im vergangenen Jahr die Emission einer fünfjährigen Staatsanleihe im Volumen von 400 Mill. Euro begleitet.

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