Deutsche hinken international aber hinterher
Fondsvermögen steigt

Das Pro-Kopf-Vermögen an Investmentfonds in Deutschland steigt zwar, ist aber noch weit von den Durchschnittswerten in anderen Ländern entfernt. Das stellt der Fondsverband BVI in einer gestern veröffentlichten Statistik fest.

ina FRANKFURT/M. Zur Jahresmitte hatten die Deutschen pro Kopf rechnerisch 5 472 Euro investiert und damit mehr als in den vergangenen Jahren. Gegenüber 1998 habe sich der Wert sogar verdoppelt, heißt es. In diesen fünf Jahren sei außerdem das private Geldvermögen nur um 20 Prozent gestiegen. Das belege die wachsende Bedeutung der Fonds für die Vermögensbildung. Dessen ungeachtet spiegelt die jüngste BVI-Übersicht zum Fondsabsatz die Kaufzurückhaltung der Anleger im bisherigen Jahresverlauf wider.

Im internationalen Kontext sind die Deutschen weiterhin unterinvestiert. An der Spitze der Statistik stehen die US-Amerikaner mit einem Investmentfondsvermögen von durchschnittlich 22 010 Euro. Dahinter folgen die Franzosen mit 18 379 Euro, vor den Kanadiern mit 9 340 Euro. Auch die Schweden, Briten und Italiener rangieren vor den Deutschen.

Das Schlusslicht bilden die Japaner. Sie haben pro Kopf lediglich 2 412 Euro angelegt. Davor – aber noch hinter den Deutschen – liegen die Norweger und Spanier.

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