Deutschlandportfolio von FPM setzt auf Telekom
Eine kleine Fondsfirma macht das Rennen

Eine gute Einzeltitelauswahl ist der wichtigste Erfolgsfaktor bei der Anlage in deutschen Standardaktien.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Das belegt die Führungsposition des FPM Funds - Stockpicker Germany von der kleinen Gesellschaft Frankfurt Performance Management: In der Rangliste der schwerpunktmäßig auf deutsche Standardwerte setzenden Aktienfonds hängt das Produkt mit einem Zwölfmonats-Wertgewinn von 23 Prozent die Konkurrenten gleich um Längen ab.

Martin Wirth und Manfred Piontke von FPM setzen bei ihren Investmententscheidungen auf Unternehmensergebnisse, gute Geschäftsmodelle und attraktive Bewertungen. Nach Ansicht von Wirth haben deutsche Papiere weiterhin gutes Potenzial, da sie vergleichsweise niedrig bewertet sind. „Der starke Profitabilitätsanstieg der Unternehmen dürfte in den kommenden Jahren nachhaltig sein“, sagt er. Den fairen Dax-Wert sieht Wirth erst bei 6 000 Punkten.

Vorsichtiger gibt sich da Alexandra Hartmann von Fidelity Investments. Aber auch sie kann sich bisher auf ihre Aktienauswahl verlassen. Der Fidelity Funds - Germany Fund liegt mit 11,44 Prozent nur zwei Plätze hinter dem führenden FPM-Produkt.

Für Wirth zählen vor allem Telekom, Versorger und Gesundheit zu den interessantesten Bereichen. Aus der zweiten Reihe sind Werte wie Freenet und Mobilcom im Fonds vertreten. Hartmann vertraut im Dax-Spektrum unter anderem auf Deutsche Telekom, Siemens und BASF. „Aktuell stehen unterbewertete Standardwerte im Fidelity-Produkt im Vordergrund“, sagt der unabhängige Vermögensverwalter Gerd Bennewirtz. Die gute Wertentwicklung des FPM-Fonds sieht er auch in der erfolgsabhängigen Vergütung begründet: „Damit können Investoren sicher sein, dass die Manager hoch motiviert sind.“

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