Die Anleger stecken ihr Geld vor allem in risikoarme Produkte
Fondsabsatz in Europa steigt erneut kräftig

Die europäischen Fondsanbieter kommen immer besser ins Geschäft. Im August stieg der Nettoabsatz der Investmentfonds auf 13,9 Mrd. Euro. Die Summe übersteigt den Juli-Wert von 9,6 Mrd. Euro deutlich und bestätigt einen schon seit mehreren Monaten intakten Trend. Das zeigen Zahlen der Researchfirma Feri Fund Market International (FMI) aus London, die dem Handelsblatt bereits vorliegen.

FRANKFURT/M. Ein Großteil der Nettozuflüsse konzentriert sich auf wertstabile Produkte, insbesondere Geldmarktfonds. Auch für die kommenden Monate erwarten Experten, dass Fonds mit geringem Risiko den Absatz dominieren werden. Dazu zählen neben den Geldmarktfonds auch Produkte mit Kapitalgarantien oder so genannten Absolute-Return-Ansätzen, die darauf abzielen, einen positiven Ertrag zu erwirtschaften.

Die absatzstärkste Gesellschaft in Europa war im August nach den FMI-Daten Russel Investment aus den USA (siehe obere Tabelle). Sie verbuchte die höchsten Verkaufszahlen mit rund 1,4 Mrd. Euro. Erstaunlicherweise gelang Russell dies mit lediglich 20 Produkten, ein außerordentlich geringes Angebot im Vergleich zu den großen Konkurrenten wie Crédit Agricole oder Allianz Dresdner, die mehr als 700 beziehungsweise mehr als 400 Fonds anbieten. Betrachtet man nur die Produkte, die ausdrücklich einen europäischen Verkaufsansatz haben, also in mindestens fünf Ländern gleichzeitig angeboten werden, steht wiederum Russell an der Spitze der Fondsgesellschaften, ebenfalls mit rund 1,4 Mrd. Euro Nettoabsatz (siehe untere Tabelle).

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