Die Zinswende kommt
Rentenfonds-Untersuchung mahnt Anleger zur Vorsicht

In einer großangelegten Untersuchung hat das Wirtschaftsmagazin €uro (Donnerstagsausgabe) Rentenfonds auf den Prüfstand gestellt. Angesichts der immer konkreter werdenden Gefahr von Zinssteigerungen und wachsendem Inflationsdruck werden Rentenportfolios künftig zu den Verlierern gehören.

Frankfurt, 21.04.2004 Nach Meinung des DZ-Bank-Experten Thomas Meißner werden Zinssteigerungen und Kursverluste bei Anleihen drastischer ausfallen, als erwartet. Bis Mitte kommenden Jahres könnte die US-Notenbank ihren Leitzins von derzeit 1,0 Prozent auf 3,5 Prozent erhöhen, „die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen zöge dann auf knapp 6 Prozent davon“, sagt Meißner. €uro hat die Notierungen bedeutender Rentenfonds in historisch wichtigen Situationen untersucht: Während Euro-Rentenfondsmanager bei sinkenden Zinsen im Schnitt grundsolide, in der Spitze sogar außergewöhnlich hohe Erträge für ihre Anleger zustande brachten, war es in Phasen steigender Zinsen genau umgekehrt. Die Fonds brachten nur noch Ergebnisse knapp über der Null-Linie. Die Überraschung der Untersuchung: Schwellenmarkt-Anleihen gewinnen in Phasen steigender Zinsen im Schnitt kräftig an Wert.

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