Drei deutsche Institute im Zertifikat
Basket mit den Übernahmekandidaten der Bankbranche

Die jüngsten Kursentwicklungen europäischer Bankentitel zeigen, welches Aufwärtspotenzial die Übernahmefantasien den Aktien verleihen können. Allein die Aktie der niederländischen Bank ABN Amro, um die sich derzeit der größte Übernahmepoker der Bankengeschichte dreht, ist seit Jahresbeginn um rund 47 Prozent gestiegen. Experten rechnen derzeit mit weiteren Konsolidierungen im Bankensektor.

HB. DÜSSELDORF. Zahlreiche Analysten und Banker sehen in dem spektakulären Bieterkampf den Auftakt für den seit langem erwarteten Konzentrationsprozess im europäischen Bankensektor. Bislang ist die Konsolidierung nur schleppend in Gang gekommen. Es blieb bei einigen wenigen großen Geschäften wie beispielsweise HVB und Unicredito, Santander und Abbey National sowie Banca Intesa und Sanpaolo

Für Anleger, die eine weitere Konsolidierung der Branche und damit einhergehend weiter steigende Aktienkurse erwarten, hat type="organisation" value="FR0000130809">Société Générale ein neues Tracker-Zertifikat auf den Markt gebracht (WKN: SG02MA) mit einer Laufzeit bis Ende 2009.

Basiswert ist ein Aktienkorb mit zehn Übernahmekandidaten aus Europa. Dazu zählen die irische Bankengruppe Allied Irish Banks, die Bankkonzerne Banca Popolare Di Milano und Capitalia aus Italien, die Commerzbank, Deutsche Postbank und Depfa aus Deutschland, die belgische Dexia, die Erste Bank aus Österreich, die britische Lloyds TSB Group und die kroatische OTP Banka. "Diese zehn Banken sind nach Einschätzung unserer Analysten derzeit die Top-Übernahmekandidaten im europäischen Bankensektor", erklärt Sebastian Bleser, Zertifikate-Experte bei der Société Générale.

Der Aktienkorb wird von der Société Générale berechnet und zusammengestellt. Die zehn Banken sind im Basket anfangs auf Basis ihres aktuellen Aktienkurses gleich gewichtet. Die Gewichtung kann sich während der rund anderthalbjährigen Laufzeit des Zertifikats allerdings zum Beispiel durch Dividendenzahlungen ändern. Dividenden werden auf Nettobasis zu 75 Prozent reinvestiert.

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