DWS Europafonds
Europafonds sind mit Sonderthemen erfolgreich

Der Fonds DWS Sterne Europas hat im letzten Jahr mit einem Zuwachs von 32,42 Prozent das zweitbeste Ergebnis unter 339 Europafonds erzielt. Dabei setzt DWS ausschließlich auf Investitionen in innovative Unternehmen und Randländer Europas, die stark in Osteuropa engagiert sind.

HAMBURG. „Wir müssen leider draußen bleiben“ heißt es für Unternehmen aus Europas Kernländern wie Deutschland und Großbritannien, wenn Michael Sieghart seine Portfolioentscheidungen für den DWS Sterne Europas trifft. „Für den Fonds kommen ausschließlich Investments in den Ländern am Rande Europas in Betracht“, sagt der DWS-Manager. Beispiele seien Finnland oder Griechenland. In den vergangenen zwölf Monaten ließ sich mit diesem Ansatz gutes Geld verdienen: Mit einem Zuwachs von 32,42 Prozent erzielte der erst 2005 aufgelegte DWS Sterne Europas das zweitbeste Ergebnis unter 339 Europafonds.

„Bei der Aktienauswahl setzen wir im ersten Schritt auf den Top-Down-Ansatz und wählen die Länder mit den attraktivsten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus“, beschreibt Sieghart seinen Anlagestil. Im zweiten Schritt sucht er nach regionalen Marktführern in den unterschiedlichen Branchen. „Dabei spielen vor allem Unternehmen eine Rolle, die besonders von der Konvergenz in den Randländern Europas profitieren“, sagt Sieghart. Dies treffe besonders auf Unternehmen aus Österreich und Griechenland zu, die stark in Osteuropa engagiert seien. Als Beispiele nennt er die Bank Austria und die griechische EFG Eurobank. Auch russische Aktien hat Sieghart auf dem Radar, die Sparkassengruppe Sberbank gehört aktuell sogar zu seinen Favoriten.

DWS-Kollegin Susan Levermann folgt einem ganz anderen Ansatz. „Für mich zählen ausschließlich innovationsstarke Unternehmen und nicht regionale Champions“, beschreibt sie ihren Investmentansatz bei dem noch einen Tick erfolgreicheren DWS Europa Innovation. Dabei geht sie in mehreren Schritten vor.

„Wir haben bei Auflegung des Fonds vor rund zwei Jahren rund 500 Unternehmen herausgefiltert, die sich generell durch überdurchschnittliche Innovationskraft auszeichnen“, sagt Levermann.

Die Liste wurde seit Auflegung des Fonds um rund 30 Unternehmen erweitert. Die Innovationskraft allein reicht aber nicht aus. „Die Unternehmen müssen mit ihren Innovationen auch überdurchschnittliche Gewinne einfahren“, betont Levermann. Ein typisches Beispiel sei der italienische Schuhhersteller Geox; er zählt mit einem Anteil von 2,5 Prozent zu den größten Positionen.

Die mit 3,19 Prozent überdurchschnittlichen Verluste im August bringen die Fondsmanagerin nicht aus der Ruhe: „Die Kauflaune der Anleger für wachstumsorientierte Unternehmen dürfte nach der Marktberuhigung in einigen Wochen wieder zurückkehren und dem Fonds wie in den Monaten zuvor wieder starken Rückenwind geben“, gibt sich die DWS-Managerin zuversichtlich.

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