DWS-Experte Klaus Kaldemorgen erwartet „böses Erwachen“
Fondsmanager sind uneins über Aktienmärkte

Für Klaus Kaldemorgen ist in diesem Jahr Vorsicht angesagt. „Nach den kräftigen Kursgewinnen im vergangenen Jahr wird 2004 eine defensivere Einstellung eine gute Strategie sein“, meint der Manager des DWS Vermögensbildungsfonds I.

HB/vwd FRANKFURT/M. Mit einer Wertentwicklung von 3,2% in den zwölf Monaten bis Ende November rangiert das Vorzeige-Produkt der Fondsgesellschaft der Deutschen Bank an zweiter Stelle unter den zehn größten, weltweit investierenden Aktienfonds. Verglichen mit allen 367 ausgewerteten internationalen Aktienportfolios reicht dieses Plus für den 87. Rang.

Zwar erwartet Kaldemorgen in den ersten drei Monaten 2004 noch einen freundlichen Trend an den Börsen. Danach fürchtet er aber negative Einflüsse von den Devisenmärkten. „Bei den europäischen Pharma- und Automobilwerten wird es wegen der Euro-Stärke ein böses Erwachen geben“, sagt er. Darüber hinaus bezweifelt der Fondsmanager, dass der private Verbrauch in den USA und in Europa nachhaltig anspringen wird.

Als Konsequenz seiner Konjunkturskepsis hat der DWS-Fondsmanager seit Dezember zyklische Werte im Portfolio abgebaut und im Gegenzug europäische Telekomtitel erworben. Darüber hinaus setzt Kaldemorgen auf die ebenfalls eher defensiven US-Pharmaaktien und Ölkonzerne wie BP oder Total.

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