Eine Mischung aus Osteuropa-Bonds und Langläufern bringt hohe Rendite
Fondsstrategen sehen in Euro-Zone kaum Inflationsrisiken

Lange Restlaufzeiten kombiniert mit Anleihen aus Osteuropa und Unternehmenstiteln – mit dieser Formel haben die besten Euro-Land-Rentenfondsmanager ihren Vergleichsindex abgehängt. Der Fortis L Fund - Bond Long EuroClassic entwickelte sich mit einem Plus von 16,87 Prozent in den zwölf Monaten bis Ende Januar gar mehr als doppelt so gut wie die Benchmark.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Insgesamt blieben die 280 ausgewerteten Produkte aber mit einem Wertzuwachs von im Schnitt 6,26 Prozent auf Jahressicht hinter dem Citigroup Euro-Land Government Bond Index zurück. Auch für 2005 rechnen zwei Portfoliolenker angesichts der nach wie vor geringen Inflationsgefahren mit einem freundlichen Rentenumfeld.

„Die Perspektiven dürften sich in den kommenden Monaten sogar noch verbessern, weil der anhaltende Aufwertungsdruck beim Euro die Gefahren der importierten Inflation senkt. Im Jahresverlauf aber könnte die Rate an die von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Marke von knapp unter zwei Prozent herankommen“, glaubt Yvonne Kleinpass, Managerin des bei Oppenheim aufgelegten Euro-Land-Rentenfonds OP Bond Euro L.

Mit einem Plus von 15,28 Prozent rangiert das Produkt an zweiter Stelle unter den Fonds. In der Bilanz des von Michael Krautzberger gesteuerten sechstplatzierten UniEuroBond – ein Fonds der genossenschaftlichen Union Investment – steht ein Plus von 11,09 Prozent.

Obwohl die Luft vor allem bei Anleihen mit längerer Restlaufzeit mittlerweile recht dünn sei, könne es durchaus zu einem weiteren Renditerückgang kommen, glaubt Kleinpass. „Solange die Konjunktur in Euro-Land keine Impulse bekommt, wäre ein Absinken der Gesamtverzinsung von zehnjährigen Staatsanleihen auf 3,3 Prozent vorstellbar.“

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