Erfolgreiche Bondstrategen favorisieren den Euro: Fondsmanager mögen schwedische Anleihen

Erfolgreiche Bondstrategen favorisieren den Euro
Fondsmanager mögen schwedische Anleihen

Geringe Quoten von US-Dollar-Anleihen waren dank der Dollarschwäche bei den internationalen Rentenfonds ein Erfolgsgarant für gute Performance - jedenfalls für die in Euro denkenden Anleger.

HB/vwd FRANKFURT/M. Diese Strategie verfolgten auch Sebastian Steib von der UBS und Shah Pankaj von Fortis. Mit einem Zwölfmonats-Wertgewinn per Ende November von 2,02 % führt der UBS (Lux) Strategy Fund Fixed Income EUR B der Fondsgesellschaft UBS Global Asset Management die Hitliste der zehn größten global anlegenden Rentenfonds an. Der Fortis L Fund - Bond Europe Plus vom Fondshaus der Benelux-Finanzadresse Fortis folgt mit plus 0,90 %.

Da Pankaj davon ausgeht, dass sowohl in Euroland als auch in Großbritannien die Renditen steigen werden, halte der Fonds derzeit Anleihen mit relativ kurzen Laufzeiten. Auch Steib geht 2004 von leicht steigenden Zinsen aus, so dass die durchschnittliche Restlaufzeit seines Fonds aktuell rund 3,5 Jahre betrage.

Den Löwenanteil der Gelder investieren beide Fondsmanager in auf Euro lautende Rententitel. Bei Steib beträgt dieser Anteil 90 %, bei Pankaj 84 %. Diese Währungsausrichtung ist nach Ansicht von Iris Albrecht, Geschäftsführerin von Fund-Market Deutschland, der Grund für die positive Performance beider Fonds. „Der UBS-Fonds hatte in letzter Zeit nur sehr wenige Fondsgelder im Dollar investiert und hedged diesen Anteil in die Basiswährung zurück. Der Fonds ist auf Euroanleger ausgerichtet und in meinen Augen ein solides, breit gestreutes Renteninvestment“, meint Albrecht. Auch der Fortis-Fonds habe seinen Schwerpunkt in Europa, so Albrecht weiter. Als attraktive Währung bezeichnen beide Fondsmanager die schwedische Krone auf Grund des Zinsvorteils gegenüber dem Euro.

In beiden Fonds wird ein Teil der Fondsgelder unter anderem in Unternehmensanleihen investiert. „Unternehmensanleihen sind immer noch interessant, wenn auch weit weiniger als im vergangenen Jahr. Aber es gibt noch akzeptable Renditevorsprünge“, sagt Steib. Er sei derzeit in Unternehmensanleihen leicht übergewichtet. Pankaj betont, dass die Investitionen in Unternehmenspapiere in seinem Fonds einen rein unterstützenden Charakter hätten, um die Gesamtrendite des Fonds zu erhöhen. Derzeit habe er rund 8,5 % der anvertrauten Gelder in solche Papiere investiert. „Wir haben Ford, General Motors und die britische National Grid Transco im Portfolio“, berichtet Pankaj.

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