Erfolgreiche Fondsmanager sind optimistisch für die Börse Toki
Japan-Profis setzen auf Konsum

Skeptiker befürchten, dass dem japanischen Aktienmarkt nach dem jüngsten Rückgang des Nikkei-Index um zehn Prozent bereits die Puste ausgegangen ist.

HB/vwd FRANKFURT/M. Ganz anderer Meinung ist Fondsmanager Heiko Breiholz: „Wir stehen vor sehr freundlichen zwölf Monaten.“ Seine Begründung: Die LDP habe die Wahlen knapp gewonnen, Premierminister Koizumi sei im Amt bestätigt worden und bei den Wirtschaftsreformen sei das Land auf gutem Wege.

Breiholz verwaltet den Hansaasia, der mit einem Zwölfmonats- Wertgewinn von 25,95 % per Ende Oktober Rang neun unter 121 Aktienfonds mit gleichem Anlageschwerpunkt belegt. „Das Fonds-Portfolio enthält recht viele Technologietitel und kann deshalb für den risikobewussten, zugleich langfristig orientierten Anleger eine gute Entscheidung sein“, lautet die Wertung von Alice Segschneider vom Fondsanalysehaus Lipper.

Auch Gentoku Kiyokawa hält die jüngsten Kursverluste am Tokioter Kabuto Cho nicht für dramatisch. „Die Korrektur hat überwiegend technische Gründe, etwa Gewinnmitnahmen“, sagt der Stratege des Investmenthauses Baring. Er verantwortet die Wertentwicklung des Baring Japan Growth Trust, der mit einem Plus von 27,58 % auf Rang sechs liegt. Segschneider hält den Fonds vor allem „für eher konservative Anleger geeignet. Das Portefeuille enthält recht viele Autowerte und zyklische Titel.“

Breiholz gründet seinen Optimismus hauptsächlich auf das Gelingen der wirtschaftlichen Reformen und einen verstärkten privaten Verbrauch in Japan. Auch für Baring-Stratege Kiyokawa könnte der private Verbrauch in Japan der Wachstumsmotor schlechthin im kommenden Jahr sein.

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